Montag, Oktober 07, 2019

Georgioupolis, Kreta, Griechenland, 25.09.- 07.10.2019

Daten:

Ort:          Georgioupolis, Kreta, Griechenland
Datum:    25.09. bis 07.10.2019
Airline:    Eurowings
Hotel:      Poseidon Studios **

Bericht:

Nachdem wir schon viel über die schöne Insel Kreta gehört hatten ging es nun auch erstmals für uns auf die größte griechische Mittelmeerinsel. Die Reise buchten wir einzeln und nicht als Pauschalreise, da wir uns nach einigen Vergleichen von Reiseanbietern für eine kleine Unterkunft mit Frühstück, anstelle von einem großen Hotel entschieden hatten. Diese Entscheidung stelle sich dann später mit der Pleite von Thomas Cook und Neckermann und Co als kluge Entscheidung heraus. Aber auch ohne diese Insolvenz von den großen Reiseveranstaltern können wir eine Reise mit Übernachtung und nur Frühstück sowie einem Mietwagen für Ausflüge jedem empfehlen, der etwas von der Insel erkunden möchte. So buchten wir unsere Flüge direkt bei Eurowings etwa 4 Monate vor Abflug. Flüge nach Kreta sind in der Regel kaum richtig günstig zu bekommen. Mit rund 300 Euro für den Hin- und Rückflug, inkl. Gepäck und Sitzplatzreservierungen mit mehr Beinfreiheit pro Person muss man rechnen. Der Aufpreis für die vorderen Sitzreihen in Höhe von nur 12 Euro im Smart-Tarif lohnt sich für große Personen immer. Da unser Abflug früh morgens in Düsseldorf war, buchten wir auch noch frühzeitig für 76 Euro direkt am Flughafen einen Parkplatz für die 12 Tage. Damit wir jederzeit auf Kreta mobil unterwegs sein konnten und auch vom Flughafen keinen Transfer benötigen, haben wir einen Mietwagen über Check24 gebucht. Unser Hyundai I30 wurde als Kompaktklasse-Wagen angeboten und kostete für 12 Tage mit Versicherungen ohne Selbstbeteiligungen nur 175 €, also unter 15 Euro am Tag. Vor Ort kosten die Mietwagen deutlich mehr und es kommen immer noch zusätzliche Kosten für Versicherungen zu den Preisen hinzu. Fehlt schließlich nur noch die Unterkunft. Diese hatten wir über google maps gefunden, da wir einfach den schönen langen Sandstrand von Georgiopoulis abgesucht hatten, nach Apartment-Vermietungen direkt am Strand. So hatten wir schließlich die Poseidon Studios gefunden und über E-Mail angeschrieben. Eine Buchung wäre auch über booking.com möglich, aber wir wählten lieber den direkten Kontakt. So hatten wir ein Apartment mit schönen Balkon und direktem Meerblick für 480 Euro Gesamtpreis für 12 Tage und 2 Personen inkl. Frühstück gebucht. Das war sicher besser als jedes Hotelangebot mit wesentlich höheren Preisen. Das Frühstück wird morgens gleich am Sandstrand serviert. Es gibt zwar jeden Tag fast immer das gleiche zum einfachen Frühstück, aber lecker ist es trotzdem. Direkt vor den Tischen beginnt dann der Strand mit kostenlosen Liegen und Sonnenschirmen vom Poseidon Studio. Mittags gönnten wir uns hier auch immer etwas Leckeres von der Speiskarte. Die Preise sind günstig und das Essen ist sehr lecker. An der Bar bekommt man auch Getränke, Snacks und Eis für zwischendurch am Strand.

Nun stellt sich noch die Frage, an welchem Ort man in Kreta seinen Urlaub buchen möchte. Letztlich gibt es wirklich viele schöne Orte auf Kreta, die wir besucht haben. Der Ort Georgioupolis zeichnet sich durch den kilometerlangen Sandstrand aus und die praktische Lage zwischen den beiden schönen Städten Chania und Rethimno. Außerdem ist man schnell in den weißen Bergen und es gibt viele tolle Ausflugsziele in dem westlichen Teil der Insel. Ausflüge nach Heraklion oder den östlichen Teil haben wir aufgrund der dann eher weiten Entfernungen nicht unternommen. Hierzu würde sich bei einem längeren Urlaub vielleicht ein Unterkunftswechsel empfehlen. Für uns stellte sich der gewählte Urlaubsort und die Unterkunft jedenfalls als Ideal heraus und wir werden hier ganz sicher wieder hinkommen.


Ausflüge:

Über Bergdörfer in den Süden

Diese Tour führt von Georgioupolis über die Hauptstraße Richtung Chania und geht dann in Exopol ab auf die gut ausgebaute Straße in die Berge Richtung Chora Sfakion. Es gibt mehrere Stellen mit sehr schöner Aussicht, wo man für ein Foto anhalten kann. Kurz hinter dem Ort Imbros, wo eine bekannte Schluchtwanderung beginnt, kommt links eine kleine Taverne mit super Aussicht auf das Meer im Süden und die Schlucht. Hier hatten wir einen Frappé getrunken. Anschließend ging es dann über Serpentinen runter bis zur Küste. Zum Mittagessen sind wir dann in den Ort Chora Sfakion gefahren. Hier kommen ab 14 Uhr reichlich Touristen mit Booten von der Wanderung durch die berühmte Samariaschlucht oder aus dem Küstenort Loutro an. Kurz vor dem Hafen im Ort gibt es Parkmöglichkeiten und an dem Kriegsdenkmal geht ein Trampelpfad 100 m nach oben auf einen Hügel, von wo aus man die beste Aussicht auf den schönen Hafen hat. Im Hafen reiht sich dann ein Restaurant neben dem nächsten. Wir wählten das Restaurant Samaria Livikon, wo wir einen schönen Tisch gleich am Wasser bekamen. Nach der Mittagspause ging es dann an der Küste entlang zum alten venezianischem Kastell Frangokastello. Für 2 Euro Eintritt kann man von einem der Türme aus die tolle Aussicht auf die weißen Berge und das Meer genießen. Zurück sind wir dann über kleine Bergdörfer eine Nebenstraße gefahren, die über Katapori, Miriokefala, Argioupoli an die Küste zu unserem Nachbarort Kavros führt. Diese Straße ist allerdings vor allem bei der Fahrt von der Küste zum Berg hinauf abenteuerlich, da überwiegend nur etwa 2,50 m breit und ohne Leitplanke die Straße in Serpentinen permanent Berg auf geht. Zum Glück sind uns auf der gesamten Strecke von rund 30 km nur eine Hand voll Autos entgegen gekommen. Im Ort Argioupoli hatten wir noch einen Kaffee getrunken und dazu Joghurt mit selbst gemachten Honig sowie die Spezialität sfakianies pittes, einen Pfannkuchen mit Ziegenfrischkäsefüllung und Honig gegessen. In der Taverna T’APMI haben wir dann auch gleich 2 Gläser selbst gemachten Honig gekauft. Die Rückfahrt war zwar etwas abenteuerlich zum Beginn, aber die Aussicht und die Taverne im Bergdorf hat sich wirklich gelohnt.


Schluchtwanderung Agia Irini

Auf Kreta gibt es neben der wohl bekanntesten Samaria-Schlucht noch einige weitere sehr interessante Schluchten, die man durchwandern kann. Eine davon ist die Agia Irini-Schlucht, die einen Bergkamm neben der Samaria-Schlucht verläuft. Während die Samaria-Schlucht mit 18 km Länge und 1200 Höhenmetern die man bergab steigt anspruchsvoll ist, kann man die ebenfalls beeindruckende Irini-Schlucht mit 7,5 km und rund 500 Höhenmetern gut in 3 Stunden durch wandern. Um zum Start der Wanderung hinter dem Bergdorf Agia Irini zu kommen, verlässt man kurz hinter Chania die Schnellstraße und biegt Richtung Omalos ab. Diese Route führt auch zur bekannten Samaria-Schlucht und die Straße ist daher sehr gut ausgebaut in den Bergen. Wir sind im Ort Alikianos an einer eingestürzten alten Brücke rechts abgebogen und haben für unsere Hinfahrt eine kleine Straße durch die Berge gewählt, die kürzer zur Schlucht führt. Vorbei an kleinen Dörfern geht es Richtung Bergkamm mit den Windrädern. Auf der anderen Seite geht es dann nur ein paar Kilometer wieder bergab, bis das Dorf Agia Irini kommt. Hinter dem Dorf kommt dann links ein kleiner Weg zu einem Parkplatz, von wo aus die Wanderung beginnt. Gleich am Start kommt ein Kassenhäuschen, an dem man 2,00 Euro zum Erhalt des Weges an die Gemeinde Kantanos – Selino bezahlen muss. Der Weg ist überwiegend gut ausgeschildert, nach jedem Kilometer gibt es eine neue Kilometer-Angabe, bis zum Ziel nach 7,5 km. Man muss allerdings aufpassen, weil es auch alte Wegweiser gibt, da sich der Weg durch den Wasserlauf im Frühling zwischendurch geändert hat. Es gibt im ersten Drittel einige Stufen zu überwinden und im letzten Drittel muss man einmal eine Leiter über zehn Sprossen absteigen. Ansonsten ist der Weg überwiegend sehr gut ausgebaut und gut zu laufen. Allerdings sollte man feste Schuhe, zumindest Trekking Sandalen, tragen, da der Weg schon einmal steinig und über Wurzeln und Felsen führt. Wir haben für die Strecke mit kleinen Fotopausen 3 Stunden benötigt. Zwischendurch gab es drei Picknickplätze, wobei nur der erste Platz zu unserer Jahreszeit im Herbst eine Wasserstelle mit Wasser hatte. Bei den anderen beiden war der Wasserhahn trocken. Am Ende der Wanderung gibt es eine kleine Taverne, in der man sich mit Wasser und Speisen wieder stärken kann. Von hier aus kommt man mit einem Taxi zurück zum Start, wo das Auto steht. Wir hatten Glück und konnten mit vier anderen Mann daran ein Großraum Taxi teilen. Das Taxi kostet so nur acht Euro pro Person, für die halbstündige Fahrt. Auf der Rückfahrt sind wir dann bei den Windrädern rechts abgebogen Richtung Omalos, um auf die Hauptstrecke zurück nach Chania zu kommen. Nach der Fahrt durch die Hochebene bei Omalos kommt man zu schönen Aussichtspunkten. Wir hatten die  kleine Taverne Kantina bei Karanos als Kaffeepause genutzt. Von hier aus konnte man sehr schön auf die umliegenden Berge und Richtung Meer schauen. Hier gab es auch wieder den leckeren Crêpe mit Ziegenkäsefüllung und Honig für gerade einmal 3€ und einen Frappé für 1,80€. Nach der Pause ging es dann zurück nach Georgioupolis, um noch einmal kurz vor Sonnenuntergang im Meer zu baden.



Kloster Arkadi, Bergdörfer und Rethimno

Bei diesem Ausflug starten wir etwas spät, so dass wir in Kavros noch zum Mittag eine Pizza in der Taverne Gregoris verspeisten. Die riesige Pizza für 2 Personen gibt es dort für 11,90 Euro. Anschließend ging es über die Schnellstraße entlang der Küste vorbei an Rethimno bis nach Platanes. Dort führt dann eine kleinere Straße in die Berge zum Kloster Moni Arkadi. Zwischendurch hat man in den Bergdörfern eine schöne Aussicht. Am Kloster angekommen kann man kostenlos parken. Der Eintritt kostet 3 Euro. Im Innenraum ging es zentral eine Kirche die sehr schön ist. In dem umlaufenden Klostergebäude gibt es dann viele kleine und größere Räume mit Ausstellungen. Auch das berühmte Pulvermagazin, in dem sich viele Menschen bei einem Angriff der Osmanen in die Luft sprengten, wurde als Gedenkstätte teilweise wieder aufgebaut. Von den Klostermauern aus hat man auf das bergige Umland eine schöne Aussicht. Nach der Besichtigung wollten wir uns noch die Höhle bei Melidoni anschauen. Die Höhle liegt an einem Berg, eine kleine Straße führt dort hinauf und Endet an dem Parkplatz vor der Höhle. Leider waren wir zu spät angekommen, so dass die Höhle kurz zuvor geschlossen wurde. So ging es schließlich am Abend in die Altstadt von Rethimno. Gleich am Yachthafen gibt es einen großen kostenpflichtigen Parkplatz, an dem viele Touristen parken. Von dem Parkplatz aus kommt man schnell über die Hafenpromenade zur Altstadt und dem venezianischen Hafen. In der Altstadt kann man schön durch viele Gassen bummeln und es gibt viele kleine gemütliche Restaurants, die in den engen Gassen die Tische vor die Tür gestellt haben. Wir hatten uns für das Restaurant Asikiko gegenüber der Neratze Moschee entschieden. Am Wochenende darf man nicht lange warten, ansonsten sind die schönsten Tische alle belegt. Nach dem Essen haben wir noch eine Runde durch die schöne Altstadt gedreht und sind schließlich zurück nach Georgioupolis gefahren.


Paradisstrand Elafonissi und Chania


Der Strand in Elafonissi wird als schönster Sandstrand auf Kreta angepriesen, dies wollten wir natürlich überprüfen, wo wir von unserem kilometerlangen Sandstrand in Georgioupolis schon begeistert waren. Die Fahrt zum Südwestlichen Ende der Insel dauerte rund 2 Stunden für 110 km. Wir waren nach dem Frühstück in Richtung Chania und dann weiter bis Kissamos aufgebrochen. Kurz vor Kissamos geht es von der Schnellstraße runter und über eine unterschiedlich gut ausgebaute Straße dann auf den Südteil der Insel. Im Bereich der Berge wird die Straße stellenweise sehr schmal. Da aber überwiegend morgens die Kolonnen von Autos in den Süden und nachmittags dann wieder zurück in den Norden fahren, kommt einem selten jemand entgegen. Auf diesem Abschnitt durch kleine Bergdörfer gibt es etwa 70-80 Stände von lokalen Bauern und Restaurants, die Honig, Raki und Olivenöl verkaufen. Aber kommen wir dann mal zum Ziel. Das Auto kann man kostenlos gleich am Strand auf Schotter abstellen. Dann gibt es 2 Buchten, die von einer Sandfläche getrennt sind. Auf dieser Sandflächen sind mehrere Schirm mit Liegestuhlvermieter. Hier weht allerdings ein ordentlicher Wind. Dafür hat man Blick auf beide Buchten. In den beiden Buchten gibt es dann weitere Sonnenschirme. Letztlich muss man gucken wo etwas frei ist und wo es einem gefällt. Die Preise pro Schirm mit 2 Liegen sind überall 9€. Es gibt 2 kleine Strandbars mit Snacks und Getränken mit hohen Preisen, daher am besten selbst etwas mitbringen. Das Wasser in der flachen Bucht ist wirklich sehr schön warm und wie eine große Badewanne. Der feine Sand glitzert in der Sonne und wirkt mit den rötlichen Farben toll im türkisblauen Wasser. Eine kostenlose Dusche gibt es hinter der Strandbar. Wenn der Strand nicht so überlaufen wäre, könnte man von einem echten Paradiesstrand sprechen. Leider ist der Strand zu touristisch. Nur die kleine Insel mit Dünenlandschaft bietet noch etwas Natur an diesem schönen Ort. Nach 4 Stunden Bade- und Strandurlaub ging es zurück über die kleine Straße in Richtung Nordseite der Insel. Unterwegs machten wir noch in dem kleinen Dorf Topolia einen Stop und gönnten uns einen Cappuccino und die Spezialität Sfakianies Pittes im Restaurant Spiliaraki. Klar waren die Preise hier auch etwas erhöht, aber dafür gab es auf der Terrasse auch eine tolle Aussicht. Nach der Pause setzten wir die Fahrt über die Landstraße und anschließend die Schnellstraße fort bis nach Chania. In Chania benötigt man dann bei dichtem Verkehr etwas Überblick und man hält sich am besten an die Schilder in Richtung Altstadt und alter Hafen. Im Bereich der Festung San Salvatore gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz, kurz hinter dem öffentlichen Schwimmbad gleich am Meer. Von hier aus ist man in 10 Minuten zu Fuß am wunderschönen alten venezianischen Hafen. Entlang der langen Hafenpromenade kann man entlang der vielen Restaurants und Geschäfte schön bummeln. Wir hatten in einem der Restaurants einen tollen Tisch in erster Reihe und sehr lecker gegessen. Neben dem tollen Hafen bietet die Altstadt aber noch viele kleine Gassen mit gemütlichen Restaurants und Geschäften. Chania hatte uns noch besser als Rethymno gefallen. Hier muss man mindestens einen Abend verbringen. Am späten Abend ging es dann wieder in ca. 45 Minuten zurück zu unserer Unterkunft.


Restaurants in der Nähe von Poseidon Studios Georgioupolis:

Da wir nur eine Unterkunft nur mit Frühstück gebucht hatten, konnten wir einige Restaurants am Abend kennen lernen. Grundsätzlich kann man sagen dass alle Restaurants die wir besucht hatten für unsere Verhältnisse ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältniss bieten. Die Hauptgerichte liegen meist zwischen 6 und 13 €. als Vorspeise haben wir oft Tzaziki (ca. 2,50-3,50 €) und Oliven (ca. 1,50-2,50€) bestellt. Brot und teilweise auch Dips mit Oliven gibt  es fast immer vom Haus als Vorspeise, die meistens mit einem Preis von um 0,50€ als Gedeckt berechnet werden. Zu dem gehört Gedeck gehört allerdings auch nach dem Essen immer noch ein Nachtisch, der meistens aus Obst und auch mal einer Süßspeise besteht. Mit dem Nachtisch wird dann auch vielfach der auf Kreta  typisch Schnaps Raki spendiert. Wir haben im Durchschnitt bei allen Restaurants um die 15€ pro Person für Vorspeise ,Essen und Getränke bezahlt.


Sirocco Fish Restaurant, Georgioupolis

Das Restaurant gehört zum Anemos Luxury Resort und liegt gleich am Sandstrand, nur etwa 150 m von unserer Unterkunft Poseidon entfernt. Das Restaurant bietet leckere Fischgerichte zu Preisen von 9-13 Euro. Frischer Fisch aus der Kühltheke im Restaurant kostet wie überall deutlich mehr. Vorab gibt es Brot und 2 Dips und als Nachtisch einen super Obstteller mit 7 verschiedenen Obstsorten sowie sehr guten Raki-Likör mit Honig und das ohne Berechnung von Gedeck oder ähnlichem, wirklich außergewöhnlich großzügig. Mit Getränken haben wir um die 15€ pro Person bezahlt, wobei eine Cola mit 3,20€ teuer war.


Fanis, Georgioupolis

Typisch griechisches Restaurant mitten in Georgioupolis, gleich in der Nähe der alten Brücke beim Hafen. Der gemischte Vorspeisenteller für 12€ ist sehr zu empfehlen und hat warme und kalte Spezialitäten, die locker für 2 Personen reichen, da man ansonsten schon nach dem Teller satt ist. Zum Abschluss gibt es einen Karamellisierten Pudding und gleich eine ganze Flasche (0,2 Liter) Raki, aus der man sich bedienen darf. Hauptgerichte wie Suflaki kosten hier auch um 7€.


Nikos Taverna Bonatsa, Paralia Kourna (Kavros)

Dieses Familien geführte Restaurant liegt etwa 2 km von unserer Unterkunft entfernt, im nächsten Ort an der Küste. Man kann das Restaurant leicht finden, wenn man einfach an der BP Tankstelle von der Hauptstraße rechts abbiegt und nach circa 100 m auf der linken Seite liegt dann auch schon diese gemütliche Taverne, die auch gerne von Einheimischen besucht wird. Die typischen Gerichte sind hier sehr günstig und gleichzeitig aber super lecker. Das Preis-Leistungsverhältniss ist kaum zu überbieten. Dazu kommt der sehr freundliche Service von dem Besitzer und seinen 2 Söhnen, die hier bedienen. Hier waren wir gleich mehrfach, auch durch die fußläufig erreichbare Nähe zu unserer Unterkunft bedingt.


Taverna Paradise, Georgioupoli

Ebenfalls eine familiengeführte Taverne, die in der Nähe vom Hauptplatz mit dem Springbrunnen liegt. Hier gibt es traditionelle griechische Gerichte, die einem gleich beim Eintreffen in Taverne in  großen Kochtöpfen vorgeführt und schmackhaft gemacht werden. Hier sind die Preise zwar etwas höher als in anderen Tavernen, allerdings ist die Qualität wirklich ausgezeichnet und man bekommt traditionell hergestellte Speisen der griechischen Küche. Dazu gibt es hier auch kostenlose Vorspeisen, einen Nachtisch mit Raki serviert. Die Terrasse wo man sitzt es dazu auch noch optisch schön gestaltet.


Taverne Polychrones,  Paralia Kourna (Kavros)
   
In der gleichen Straße wie die oben positiv bewertete Taverne Nikos liegt diese Dorf-Taverne. Hier treffen sich die griechischen Bewohner des Ortes abends und essen an großen Tischen traditionelle Meze. Das Essen ist hier etwas einfacher, aber reichlich in den Portionen und wirklich sehr günstig. Die Besitzer sprechen ausgezeichnet deutsch und unterhalten sich auch gerne mit den deutschen Touristen, die immer wieder hier hinkommen. Sollte man auf jeden Fall einmal probieren. Unter den großen Bäumen sitzt man gemütlich. Zum Schluss bekommt man noch einen kleinen Krug Raki spendiert, und das bei einer Gesamtrechnung von gerade einmal 25€ für 2 Personen mit einem halben Liter Weißwein und Vor- sowie Hauptspeisen.


Taverne Romantika,  Paralia Kourna (Kavros)

Wo Mama zu Kocht….so steht es auf dem Lauftext unter dem großen Schild an der Eingangstür dieser familiären Taverne, die an der Parallelstrasse zur Schnellstraße, unweit der BP-Tankstelle liegt. Der Bereich zum Essen auf der Terrasse ist gemütlich und etwas romantisch eingerichtet, einzig die LED-Anzeige mit dem Lauftext passt nicht ganz. Dafür passt das Essen zum Slogan, den hier kocht Mama riesige Portionen griechischer Gerichte zu einem günstigen Preis. Der Grillteller für eine Person kostet 8,50€ und ist selbst mit Bärenhunger kaum zu schaffen, da auf einem Berg Pommes noch mal ein Berg Gyros, zwei Suflaki-Spieße, eine Frikadelle und ein Würstchen liegen. Auch der Salat vorweg  reicht schon fast als Hauptgericht. Der Halbe Liter Weißwein ist mit 2,50€ ebenfalls fast geschenkt, so dass wir hier tatsächlich die günstigste Gesamtrechnung für 2 Personen in Höhe von gerade einmal 22,50€ hatten. Bei großem Hunger absolut zu empfehlen und lieber Vorspeisen und nur ein Hauptgericht teilen.



Tipps & Links:

Unseren Flug für hatten wir recht spät im Juni, 3 Monate vor Abflug direkt bei  Eurowings gebucht. Für unseren Hin- und Rückflug inkl. 1 Koffer mit 23 kg, Sitzplatzreservierungen am Notausgang sowie kostenlosem Sportgepäck hatten wir pro Person rund 300 Euro bezahlt. Kreta ist beliebt und nur wer frühzeitig bucht, kommt günstig auf die Insel. Ich konnte immerhin bei einem Flug Boomerangs einsetzen und der Hinflug kostete daher für mich nur 27 Euro Steuern und Gebühren anstelle der 110 €, somit also einen Gesamtpreis von unter 220 €. Zusätzlich konnte ich noch 30 kg Tauchgepäck kostenlos mitnehmen, da ich den Flug mit meiner VISA-Card von Eurowingscard bezahlte hatte. Am besten frühzeitig buchen oder Aktionen abwarten.

www.eurowings.de


Unser Abflug ab Düsseldorf war bereits um 08:20 Uhr und unsere Ankunft bei der Rückreise erst spät gegen 21:30 Uhr. Aufgrund der Uhrzeiten hatten wir entschlossen, dass wir uns mit dem Auto zum Flughafen fahren und dort parken. Wir buchten den Langzeit-Spar-Parkplatz P24 zum Preis von stolzen 76 € für 12 Tage. Wer früher bucht kann günstiger parken. Von dem Parkplatz bringt einen ein Shuttle-Bus alle 20 Minuten innerhalb von wenigen Minuten zum Terminal.


https://www.parkvogel.de/


Unsere Unterkunft Poseidon Studios haben wir über booking.com entdeckt und anschließend auf google.maps die Lage genauer überprüft. Das eingeschossige Haus hat 11 Zimmer, die als Studios mit Badezimmer und kleiner Kochecke vermietet werden. Die Zimmer sind einfach eingerichtet, aber das Bett und die Matratze waren gut. Das Badezimmer hatte eine einfache Dusche mit Vorhang und einem Bodenablauf. Dieser Ablauf und der zweite Ablauf im Bad waren durch Sand leider verstopft, so dass beim Duschen das Badezimmer immer geflutet wurde. Dies ist aber auch schon der einzige negative Punkt der zu erwähnen ist. Ansonsten hatten wir im Zimmer 6 einen großen Balkon mit Blick zum Meer. Die Balkontür war recht neu und hatte einen extra Mückenschutz, so dass wir abends und nachts die Tür offen lassen konnten und vom Meeresrauschen geweckt wurden – TOP. Auch das Frühstück gibt es direkt am Sandstrand in der Bar. Das Frühstück ist einfach und fast jeden Tag gleich, aber für 6 Euro pro Person angemessen und das Brot war immer ganz frisch vom Bäcker. Für unser Zimmer hatten wir gerade einmal 14 Euro/ Nacht und Person bezahlt, mit Frühstück dann 20 €. Täglich wurde gereinigt und es gab neue Handtücher bei Bedarf. Die Gastgeberin Katerina war immer freundlich und nett und wir haben das Zimmer direkt bei ihr über E-Mail gebucht und nicht über booking.com, wo sie noch Gebühren hätte bezahlen müssen. Am besten einfach anschreiben und den Zimmerwunsch nicht vergessen.

Katerina Xristoulakis: posidonk@gmail.com
https://www.booking.com
http://poseidon-studios



Für unsere Fahrt vom Flughafen Heraklion zur Unterkunft in Georgioupolis buchten wir einen Mietwagen. Um Kreta wirklich kennen zu lernen, benötigt man einen Mietwagen, den es gibt so viele schöne kleine Bergdörfer und Ecken, wo man am besten mit einem Mietwagen hinkommt. Den Mietwagen hatten wir nach der Flugbuchung im Voraus über das Vergleichsportal von check24 gebucht. Die Preise ändern sich allerdings immer wieder und es lohnt sich noch einmal 1 Monat vor Abflug und danach wöchentlich neu zu vergleichen. Wir hatten 3 Wochen vor Abflug ein etwa 40 € günstigeres Angebot für die gleiche Leistung bekommen, als im Juni. Für einen Hyundai I30 als Kompaktklasse-Wagen hatten wir für 12 Tage mit Versicherungen ohne Selbstbeteiligungen nur 175 € bezahlt. Der Mietwagenanbieter vor Ort war Alma Car, bzw. Olympic Car Rentals. Die meisten Mietwagenanbieter liegen einfach direkt gegenüber vom Terminal auf einem großen Parkplatz. Man muss nur auf den vielen Schilder die passende Autovermietung finden.

Sehr wichtig vor Ort sind Kreditkarten, die auf den Fahrer ausgestellt sind und ausreichend gedeckt sind, dabei zu haben. Die Höhe der Kaution sollte mit dem Kreditrahmen der Karte zusammen passen, ansonsten gibt es Probleme bei der Abholung des Autos. 

Am besten vergleicht man im Internet die Angebote hier. Bei Check24 gibt es auch immer 10 € Gutscheine für Hotel- und Mietwagenbuchungen, die man zur Buchung nutzen kann. Ein weiteres gutes Vergleichsportal ist das von billiger Mietwagen, welches wir bisher sehr viel nutzten:

https://mietwagen.check24.de
www.billiger-mietwagen.de


Im Internet gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten sich über die Insel und Ausflüge zu informieren. Wir hatten den Reiseführer von Marco Polo als Printausgabe vorab gekauft und immer bei unseren Ausflügen dabei. Im Internet haben wir dann gezielt ein paar Ausflugsziele angeschaut. Hier eine Seite, die einem einen ersten Überblick verschafft an schönen Zielen auf Kreta:

https://www.urlaubsguru.de/



Samstag, Juni 08, 2019

Kriopigi, Thessaloniki, Griechenland, 29.05.-08.06.2019

Daten:

Ort:           Kriopigi, Thessaloniki, Griechenland
Datum:     29.05. bis 08.06.2019
Airline:    Eurowings
Hotel:       Kassandra Palace ****

Bericht:

Wie in den Vorjahren erleben wir unseren ersten Strandurlaub im Urlaubsjahr auf der griechischen Halbinsel Kassandra. In diesem Jahr gönnten wir uns aufgrund der günstigen Lage von gleich 2 Feiertagen einen längeren Aufenthalt von 10 Tagen im Hotel Kassandra Palace in Kriopigi.

Wie im letzten Jahr hatten wir überwiegend Glück mit dem Wetter und es gab viel Sonnenschein und nur an 2 Tagen war das Wetter mit Höchstwerten um 24 Grad im Schatten recht frisch und es gab an 2 Tagen eine kurze Regenschauer. Ansonsten hatten wir  26-31 Grad Luft- und 22-23 Grad Wassertemperatur im Meer. Das Hotel bietet Platz für rund 500 Gäste und es war etwas zu 50% belegt. Der lange Hotelstrand bietet aber ausreichend Liegen und Sonnenschirme für alle Gäste, so dass man nicht morgens Liegen reservieren muss.

Unser Flug buchten wir bereits im November des Vorjahres direkt bei Eurowings. Hier gibt es relativ günstige Flüge ab Köln/ Bonn oder Düsseldorf. Das Hotel buchten wir in diesem Jahr über den Hotelvergleich von Check24 mit 50 Euro Hotelgutschein, da uns das Hotel kein besseres Angebot direkt anbieten konnte. Trotzdem nahmen wir anschließend  Kontakt zum Hotel per E-Mail auf und konnten unseren Zimmerwunsch äußern. Wir bekamen dann ein Zimmer im 2. OG, von wo aus man immer einen schönen Ausblick zum Meer hat. Einen günstigen Mietwagen für 118 Euro die Woche haben wir mit einem 10 Euro Gutschein ebenfalls über check24.de gebucht. Der lokale Mietwagenanbieter SKG rent a car liegt 5 Minuten vom Flughafen entfernt und hat nur sehr gute und noch recht neue Mietwagen in weißer Lackierung.

Kommen wir aber einmal zur eigentlichen Reise. Unser Abflug in Köln/ Bonn war um 08:10 Uhr. Unser Auto parkten wir in dem großen Parkhaus P3, welches 5-10 Fußminuten vom Terminal entfernt liegt. Für den Parkplatz haben wir 50 € für 10 Tage bezahlt. Der Flug mit Eurowings war sehr gut und pünktlich und nach etwas mehr als 2 Stunden in Thessaloniki gelandet. Den Online-Check-Inn kann man bereits 72 Stunden vor Abflug machen, dann braucht am Flughafen nur noch das Gepäck abgeben.
Am Flughafen in Thessaloniki wartete vor dem Terminal im Ankunftsbereich Erdgeschoss ein Mitarbeiter von SKG rent a Car, der uns mit einem Kleinbus zur Mietwagenstation außerhalb vom Terminal brachte. An der  Mietwagenstation, die nur ca. 1-2 km entfernt vom Terminal entfernt liegt, erhielten wir dann unseren fast neuen Renault Clio. An der Straße (Thessalonikis - Peraias) mit der Ampelkreuzung vor der Zufahrt zum Terminal gibt es Tankstellen und die ganzen Autovermietungen liegen dort an beiden Straßenseiten. Unser lokaler Vermieter SKG rent a Car liegt gleich an der Hauptstraße hinter Goldcars. In dem Büro musste ich meinen Voucher und die Papiere wie Führerschein, Ausweis und Kreditkarte vorzeigen und dann bekamen wir ohne Nachfragen nach zusätzlichen Versicherungen etc. gleich unseren Mietwagen. Bei diesem Angebot war sogar noch ein zweiter Fahrer kostenlos enthalten. Der neue Renault Clio war top gepflegt und ohne sichtbare Beschädigungen und hatte erst 11.750 km auf dem Tacho.
Schließlich ging es dann endlich los zur Halbinsel Kassandra.  Unterwegs kauften wir noch ein paar Getränke und Snacks in einem Lidl-Supermarkt an der Straße ein. Am frühen Mittag legten wir auf der Fahrt zum Hotel Kassandra Palace dann wie im letzten Jahr eine weitere Pause in Nea Fokea, einem der ersten Orte auf Kassandra, ein. In der schönen Taverne direkt am Strand mit Blick auf die Bucht und einen byzantischen Turm gab es dann ein leckeres Mittagessen.
Nach der Pause ging es dann weiter zu unserem Hotel, wo wir bereits erwartet und sehr freundlich empfangen wurden. In diesem Jahr bekamen wir das Zimmer Nr. 243, welches im 2. OG mit seitlichem Meerblick liegt. Die Zimmer auf dieser Seite haben ein Nachbargrundstück mit 2 Hunden, die immer mal wieder durch lautes Bellen die Ruhe etwas störten. Ansonsten war das Zimmer aber sehr gut und etwas größer als die Standartzimmer. Nach dem Auspacken ging es am späten Nachmittag noch kurz an den Hotelstrand, wo kostenlose Sonnenliegen und Schirme zur Verfügung stehen. Die Beach bar liegt direkt am Strand und hat täglich von 09:30 bis 19:30 Uhr geöffnet und bietet kleine Snacks und Getränke an, die man ohne Geld auf das Zimmer schreiben lassen kann.

Am Abend ging es dann in das neu gestaltete Hauptrestaurant im Erdgeschoss des Hotels. Gegenüber der langen Theke an der Wand zur Küche gibt es nun eine Buffetinsel mit verschiedenen warm-kalt-Theken. Sehr schön gemacht und übersichtlich. Auch im Außenbereich wurde an der Hotelwand eine neue Deko mit Lichteffekten angebracht. Das Frühstück gibt es im Restaurant immer von 07:30 bis 11:00 Uhr und Abendessen von 19:00 bis 21:30 Uhr. Wir gehen am liebsten erst gegen 20:30 Uhr zum Abendessen, dann ist es meist ruhiger und das Buffet bietet alles bis 21:30 Uhr und man kann anschließend natürlich noch länger sitzen bleiben.
Unser Kellner Pantelis war auch wieder da und begrüßte uns herzlich und freute sich, dass wir wieder da waren. Alternativ zum Buffet kann man auch in die Ammos Taverne unterhalb vom Pool gehen und dort a la Card essen und erhält 10 Euro Rabatt auf Speisen aufgrund der Halbpension. Das Restaurant hat abends oft live Musik und von 19:30 bis 23:30 Uhr geöffnet. Nach einem Tagesausflug kann man bei später Rückkehr so noch im Hotel zum Abend essen.

In diesem Jahr war ich auch einmal viel schnorcheln und habe direkt am Hotelstrand erstaunlich viele Fische gesehen. Große Fische findet man kaum, aber dafür viele Schwärme mit kleinen Fischen und auch Seesterne, Krebse und interessante Fische. Die meisten Fische findet man auf der linken Strandseite, neben dem langen Steg. Dort sind im flachen Wasser einige Felsen, die ideal als Versteck für die Jungfische dienen. Hier lohnt sich das Schnorcheln am meisten. Weiter draußen hatte ich hingegen wenige Fische gesehen. Unten gibt es in diesem Jahr auch mal ein paar schöne Bilder von Fischen vom Schnorcheln am Strand.

In diesem Jahr hatten wir auch einen sehr schönen Tagesausflug zur Halbinsel Athos unternommen. Nach dem Frühstück ging es zunächst bis nach Olynthos. Auf einem Hügel abseits vom heutigen Ort liegt das antike Olynthos. Hier kann man auf einem Hügel eine große Ausgrabungsstätte einer ganzen Stadt besichtigen. Neben Mauerresten gibt es Mosaike und Informationen zu den ehemaligen Häusern.  Der Eintritt kostet 4 Euro pro Person. Ein Besuch lohnt sich. Am besten sollte man hier auf der Hinfahrt Stopp machen, vormittags ist es nicht ganz so heiß und wir konnten von dort aus weiter fahren zu unserem Ziel Athos. Für die Weiterfahrt wählten wir die Route über Polygros durch das Gebirge. Die Straße bietet teilweise tolle Ausblicke auf das Meer und schöne Berglandschaften dazwischen.

Athos selbst ist der dritte Finger von Chalkidiki und auf diesem liegt die bekannte Mönchsrepublik. Zutritt zu den Klöstern bekommt man nur mit Visum und auch nur als Mann. Wir hatten als Ziel des Tagesausfluges den Ort Ouranoupolis gewählt, der an der Grenze zu der Mönchsrepublik Athos liegt. Von hier aus kann man mit Ausflugsbooten wunderschön die verschiedenen Klöster auf Athos beobachten. Die Boote legen aber nicht auf dem Finger Athos an, sondern fahren nur die Küsten einmal bis ans Ende und zurück. Die Tickets kann man direkt im Ort kaufen.  Hier gibt es verschiedene Anbieter mit Schiffen und verschiedenen Routen. Wir haben bei Athos Cruises die Tour 1 für 20 Euro gewählt. Diese Tour gibt es täglich um 10:30 und um 14 Uhr. Das Schiff von der 10 Uhr Tour war voll mit Reisebusstouristen und unser Schiff um 14 Uhr war hingegen fast leer und ideal um einen schönen Sitzplatz auf einem der Decks zu bekommen. Da die Vormittagstour erst gegen 14:30 Uhr in den Hafen einlief, ging es etwas verspätet los. Die Griechen nehmen es mit der Uhrzeit nicht ganz so genau. Auf der etwa 3,5 Stunden langen Rundfahrt gab es immer wieder interessante Durchsagen in verschiedenen Sprachen über die Lautsprecher zu den einzelnen Klöstern und der Mönchsrepublik selbst, natürlich auch in Deutsch. So war die Hinfahrt sehr unterhaltsam. Der Wendepunkt ist dann am Berg Athos, der in den Schluchten sogar noch Schneefelder hatte. Auf der Rückfahrt die gleiche Küste zurück gab es dann Delphine die uns begleiteten und für Unterhaltung sorgten. Zurück zu unserem Hotel auf Kassandra wählten wir nun die Küstenstraße, die ebenfalls sehr schöne Aussichten auf Buchten und Küstenorte bot.

Am letzten Tag konnten wir am späten Nachmittag im Hotel auschecken. Den kostenlosen späten Check out hatten wir schon frühzeitig mit dem Hotel geklärt. Mit dem Mietwagen machten wir dann auf halber Strecke zum Flughafen in Flogita Pause zum Abendessen in der Fischtaverne to Akrogiali. Das Restaurant hat schöne Tische direkt am Sandstrand und bietet leckere Speisen zu günstigen Preisen. Mit Vorspeisen, Wein und Wasser sowie einer Hauptspeise hatten wir 14 Euro pro Person bezahlt. In dem Ort selbst gibt es auch noch reichlich andere Tavernen und hier scheinen überwiegen die Griechen Urlaub zu machen, da es weniger Hotels aber dafür viele Apartments zur Vermietung gibt. Gut gestärkt ging es von hier aus dann zur Mietwagenstation von SKG rent a car wo wir problemlos den Wagen wieder abgaben und zum Flughafen gebracht wurden. Unser Eurowingsflug ging dann gegen 22:30 Uhr zurück nach Köln/ Bonn.

Nach unseren Erfahrungen in den letzten Jahren können wir erneut bestätigen, dass der Service und die Freundlichkeit vom Hotelpersonal unverändert gut sind und das Essen im Hotel wirklich ausgezeichnet ist. Das Preis-Leistungsverhältnis ist überragend.



Tipps & Links:
Unsere Reiseberichte von aus den Vorjahren bieten noch weitere Informationen und Bilder aus der Gegend:

Kriopigi 2018
Kriopigi 2017
Kriopigi 2016
Kriopigi 2015


Unseren Flug für hatten wir im November 2018 bei Eurowings gebucht. Für unseren Hin- und Rückflug inkl. 1 Koffer mit 23 kg, Sitzplatzreservierungen am Notausgang sowie einem kleinen Snack und Getränk hatten wir pro Person 224 Euro bezahlt. Obwohl wir so früh gebucht hatten, gab es in diesem Zeitraum mit 2 Feiertagen keine besseren Angebote für Flüge. Zusätzlich konnte ich noch 30 kg Tauchgepäck kostenlos mitnehmen, da ich den Flug mit meiner VISA-Card von Eurowingscard bezahlte hatte.

www.eurowings.de


Unser Abflug ab Köln/ Bonn war bereits um 08:10 Uhr und unsere Ankunft bei der Rückreise erst spät in der Nacht gegen 01:20 Uhr. Aufgrund der Uhrzeiten hatten wir entschlossen, dass wir uns mit dem Auto zum Flughafen fahren und dort parken. Wir buchten bereits im November 2018 einen Parkplatz in dem günstigsten Parkhaus P3 als Onlinetarif. P3 befindet sich fußläufig in der Nähe des Terminals. Für den Zeitraum von 11 Tagen bezahlten wir 50 Euro. Unbedingt frühzeitig buchen, sonst wird das Parken noch teurer.

www.koeln-bonn-airport.de/


Das Hotel Kassandra Palace ist eine sehr schöne mittelgroße Hotelanlage direkt am Meer mit eigenem Strandabschnitt mit kostenlosen Liegen und Sonnenschirmen, einem 25 m Sportschwimmbecken und weiteren Vorzügen. Das Hauptrestaurant bietet einen schönen Blick in den großen sehr gepflegten Palmengarten. Hier gibt es das Frühstück und Abendessen jeweils in Buffetform. Mittags kann man in dem Restaurant unterhalb des Pools a la Card etwas bestellen oder auch sich an der Strandbar einen Snack servieren lassen. Bei der Buchung sollte man ein Deluxe-Zimmer wählen und nicht Eco-Zimmer. Diese sind neu renoviert und sehr schön eingerichtet und liegen besser im Haupthaus. Wir hatten in diesem Jahr das Zimmer 243, welches einen Balkon mit seitlichem Meerblick hat. Gebucht hatten wir in diesem Jahr über Check24 bei DerTour und anschließend unseren Zimmerwunsch direkt bei dem Hotel per E-Mail mitgeteilt. In diesem Jahr konnte uns das Hotel kein besseres Angebot als DerTour über Check24 gebucht machen. So zahlten wir pro Person und Nacht den günstigen Preis von nur 34,30 € für das Zimmer mit Halbpension. Der Zimmerpreis wurde durch den eingesetzten 50 Euro-Gutschein von Check24 so günstig. Der E-Mail-Kontakt mit dem Hotel läuft über die Adresse: reservations@kassandra-palace.gr.

www.kassandra-palace.com/de/
https://hotel.check24.de/



Für unsere Fahrt vom Flughafen Thessaloniki zum Hotel auf der Halbinsel Kassandra buchen wir immer einen Mietwagen. Den Mietwagen hatten wir frühzeitig 6 Monate im Voraus über das Vergleichsportal von check24 gebucht. Die Preise ändern sich allerdings immer wieder und es lohnt sich noch einmal 1 Monat vor Abflug und danach wöchentlich neu zu vergleichen. Oft bekommt man 1-2 Wochen vor Abflug die besten Angebote.  Wir hatten 6 Monate vor Abflug einen Mietwagen für 200 Euro gebucht und 13 Tage vor Abflug dann die gleiche Leistung für 118 Euro bekommen. Wir buchen immer das Rundum Sorglos Paket inkl. Versicherungen ohne Selbstbeteiligung! Der Mietwagenanbieter vor Ort war SKG Rent a Car und liegt wie die meisten anderen Anbieter in der ersten Querstraße vom Flughafen nur 5 Minuten entfernt. Die Mietwagen von diesem Anbieter machten alle einen super Eindruck und waren 1-3 Jahre alt. Ich hatte also die alte Buchung kostenlos storniert und dieses günstigere Angebot gebucht. Von der Abholung bis zur Rückgabe des Mietwagens lief alles problemlos. In jedem Fall sollte man sich frühzeitig einen Mietwagen sichern, dann aber immer mal wieder eine neue Anfrage starten und die Preise neu vergleichen. Sehr wichtig vor Ort sind Kreditkarten, die auf den Fahrer ausgestellt sind und ausreichend gedeckt sind, dabei zu haben. Die Höhe der Kaution sollte mit dem Kreditrahmen der Karte zusammen passen, ansonsten gibt es Probleme bei der Abholung des Autos. 

Am besten vergleicht man im Internet die Angebote hier. Bei Check24 gibt es auch immer 10 € Gutscheine für Hotel- und Mietwagenbuchungen, die man zur Buchung nutzen kann. Ein weiteres gutes Vergleichsportal ist das von billiger Mietwagen, welches wir bisher sehr viel nutzten:

https://mietwagen.check24.de/
www.billiger-mietwagen.de


Wer sich über die Halbinsel Kassandra im schönen Gebiet Chalkidiki, Griechenland vorab etwas informieren möchte kann dies beispielweise hier machen:

http://visitkassandra.com/de/
www.halkidiki.com
http://gohalkidiki.com



Das antike Olynthos liegt nicht weit von Kassandra auf dem Festland entfernt und ist eine große Ausgrabungsstätte einer ganzen Stadt. Neben Mauerresten gibt es Mosaike und Informationen zu den ehemaligen Häusern.  Der Eintritt kostet 4 Euro pro Person. Ein Besuch lohnt sich. Wir haben den Besuch vormittags gewählt, da ist es nicht ganz so heiß und wir konnten von dort aus weiter fahren zu unserem Ziel Athos.

https://welcome-chalkidiki.de/olynthos/



Ouranoupolis liegt direkt an der Grenze zu der Mönchsrepublik Athos, von wo aus man mit Ausflugsbooten wunderschön die verschiedenen Klöster auf Athos beobachten kann. Die Boote legen aber nicht auf dem Finger Athos an, sondern fahren nur die Küsten einmal bis ans Ende und zurück. Die Tickets kann man direkt im Ort kaufen, es gibt verschiedene Anbieter mit Schiffen. Wenn man Glück hat kann man unterwegs Delphine beobachten, die das Schiff begleiten. Wir haben bei Athos Cruises die Tour 1 für 20 Euro gewählt.

https://welcome-chalkidiki.de/ouranoupolis/
https://athos-cruises.gr/
http://halkidiki-glassbottom-cruises.gr



Schnorcheln:

Sonntag, April 14, 2019

Tignes, Frankreich, 06.-14.04.2019

Daten:

Ort:         Tignes, Frankreich
Datum:   06.04. bis 19.04.2019
Airline:   Auto
Hotel:     Chalet  „La Galise“, Tignes Val Claret, Les Chartreux /
                Hotel de France, Evian les Bains, Frankreich


Bericht:

Tignes im 17. aufeinanderfolgenden Jahr ist ein weniger schöner Bericht über diesen jährlich wiederholenden Urlaub, da es in diesem Jahr leider einen Snowboardunfall mit Armbruch in der Schulter gab. Nach so vielen Jahren toller und unfallfreier Urlaube lief es in diesem Jahr leider mal nicht so schön. Aber die gemachten Erfahrungen und unseren neuen Zwischenstopp auf der Rückreise machen diesen Reisebericht trotzdem wertvoll.

Traditionell ging es samstagsmorgens früh gegen 5 Uhr morgens los, um gegen 9 Uhr eine große Pause mit einem Frühstück im Fallerhof zu genießen. Der Fallerhof liegt bei Freiburg und somit kurz vor der Schweizer Grenze. Neben dem Fallerhof gibt es auch noch eine Tankstelle um noch eimal günstig aufzutanken.

Der zweite Stopp folgt dann am Autobahnrasthof Rose de la Broye in der französischen Schweiz. Kurz vor dem Ziel in den Bergen wird im letzten größeren Ort, Bourg-Saint-Maurice, in dem Supermarkt Super U noch einmal eingekauft. Hier gibt es eine größere Auswahl an Produkten und günstigere Preise als in den kleinen Sherpa-Lebensmittelgeschäften in Tignes. Wobei es mittlerweile auch in den Märkten im Skiort Tignes viele Obst und Gemüse zu ähnlichen Sonderpreisen gibt. Ein Großeinkauf ist daher nicht mehr wie früher unbedingt erforderlich.

In Tignes konnten wir erneut die Möglichkeit von kostenlosen Parkplätzen in Tignes 1800 nutzen. In Tignes Val Claret oder le Lac kosten die Parkplätze 80 Euro pro Woche. Mit dem kostenlosen Skibus kommt man mit einmal Umsteigen dann innerhalb von ca. 1 Stunde zurück in die Ferienwohnung.

Die Buchung der Ferienwohnung haben wir wieder über unser Reisebüro Kampschulte bei  Interhome 1 Jahr im Voraus getätigt. Dann gibt es einen 10% Frühbucherrabatt.

Bis dahin war noch alles soweit gut. Aufgrund von Rückenschmerzen konnte ich die ersten 3 Tage leider nicht auf die Piste mitkommen. Hier ist es vorteilhaft, dass man mit der Tignescard einfach jederzeit über das Internet den Skipass aufladen kann wenn man möchte. Ich hatte daher von zu Hause aus noch keine Skipässe online gekauft. Am 4. Tag war dann alles wieder gut und ich kaufte auch für mich einen 3-Tages Skipass. Wie üblich buchte ich den Skipass ohne Versicherung, die einspringt wenn man ein ärztliches Atest bekommt und die ungenutzten tage vom Skipass dann zurück erstattet und auch Kosten der Pistenrettung übernimmt. Diese 2,80 Euro pro Tag für die Versicherung sollte man immer abschließen und später stellte sich dann auch für mich heraus, dass dies ein Fehler von mir war hier Geld zu sparen. Ohne Fremdeinwirkung stürzte ich auf der letzten Abfahrt und machte nach einem Abflug eine unsanfte Landung im harten Schnee der Piste auf meiner Schulter/ Oberarm. Zum Glück war schnell jemand da der die Pistenrettung holte und mit einer Fixierung ging es für mich dann auf einem Schneebob zur Bergstation der nahegelegenen Gondel und ins Tal von Val d’Isere. Der Arzt von der Pistenrettung begleitete mich noch zum im Tal ankommenden Krankenwagen und dann ging es in die Ambulanz im Skiort. Alleine die Pistenrettung mit dem Skibob und Pistenarzt kostete mich 500 €. Die Untersuchungen in der Ambulanz mit Röntgen und ordentlicher neuer Fixierung von meinem Arm kosteten dann noch einmal 240 €. Man sollte für solche Fälle immer eine Kreditkarte dabei haben und später dann der Krankenkasse alles melden. Somit war der Wintersporturlaub für mich schon nach 1 Tag beendet. So viel Pech hatte ich wirklich in all den Jahren noch nicht erlebt. Am Freitag musste ich auch noch in die nächste Klinik in Bourg Saint Mourice wo man eine Computertomographie machte, um den Bruch noch einmal genauer zu prüfen, ob eine OP notwendig war. Glücklicherweise war dies nicht der Fall, so dass wir am Tag darauf nach Hause fahren konnten.

Am Abreisetag frühstückten wir noch und fuhren dann gegen 9:30 Uhr los. Am letzten Tag sollte man unbedingt beachten, dass alle Sachen aus der Spülmaschine ausgeräumt sind und auch ansonsten alles in den Schränken eingeräumt ist. Die Decken sind ebenfalls in den Schränken zu verstauen und den Müll sollte man zur Tonne an der Straße gebracht haben. Wer diese Regeln nicht einhält muss mit einer Abbuchung von 30 Euro durch Interhome rechnen.

Auch in diesem Jahr hatten wir eine Zwischenübernachtung von Samstag auf Sonntag gebucht. Aufgrund meiner Verletzung eine gute Wahl, da langes Autofahren noch nicht besonders gut, trotz starker Schmerzmittel, ging. Allerdings wählten wir nicht wie in den Vorjahren Annecy als Zwischenziel, sondern die sehr schöne kleine Stadt Evian les Bains am Genfer See auf der französischen Seite gegenüber Lausanne aus. Wie in den Vorjahren waren die Straßen aus dem Skigebiet heraus sehr voll und insgesamt ging es nur sehr schleppend voran.

Gegen spätem Nachmittag kamen wir schließlich in unserem Zielort Evian les Bains am Genfer See an. Unser Hotel de France liegt mitten im Zentrum direkt in der Fußgängerzone der schönen kleinen Stadt. Auf der Rückseite gibt es aber kostenlose Hotelparkplätze, die man nach Durchfahrt eines öffentlichen Parkhauses erreicht. Wir hatten ein schönes und großes Zimmer mit Blick auf den See und die Fußgängerzone bekommen. Vom Hotel aus kann man schön in der Altstadt oder zur Seeuferpromenade spazieren gehen. Abends kann man sehr gut direkt gegenüber von dem Hotel im Restaurant la Pizza essen. Nach dem Frühstück morgens ging es dann weiter nach Hause. Die Rückfahrt war mit dem Bruch leider sehr anstrengend, aber zum Glück sind wir noch gut zu Hause angekommen.

Trotz des Unfalls haben wir schon wieder für 2020 Tignes gebucht, es ist einfach zu schön dort um es wegen einem Unfall aufzugeben.



Tipps & Links:

Weitere Bilder und Infos zu Tignes gibt es in unseren älteren Berichten der Vorjahre:

Tignes 2006
Tignes 2007
Tignes 2008
Tignes 2009
Tignes 2011
Tignes 2015
Tignes 2016
Tignes 2017
Tignes 2018



Was der Skiort Tignes alles zu bieten hat, Wetterinformationen, Buchungsmöglichkeiten für Ferienwohnungen und vieles mehr bietet die offizielle Seite von Tignes. Leider ist sie nur auf französisch und englisch voll funktionsfähig:

www.tignes.net


Unsere Ferienwohnung haben wir über unser Reisebüro Kampschulte bei Interhome gebucht. Für die Woche im April 2019 hatten wir mit dem Frühbucherrabattes von 10% 988,00 € bezahlt. Die Endreinigung in Höhe von 13 Euro/ Person und Kurtaxe von rund 6 Euro/ Person werden noch bei Anreise extra vor Ort bezahlt. Bei der Buchung wird sofort eine Anzahlung von 30% fällig, die restlichen 70% müssen 1 Monat vor Reisebeginn bezahlt werden. Der Preis für die Woche schwankt immer wieder je nach Reisezeit und wir hatten Preise von 660 bis 1.200 € für eine Woche im März/ April bezahlt. Für eine Wohnung in der Größe in Tignes ist das jedoch wirklich günstig. Gratis WLAN gibt es zusätzlich und man erhält bei Interhome ein kleines Gerät mit SIM-Karte hierfür.

www.interhome.de


Die Tignes-Card ist der Skipass von Tignes für das gesamte Skigebiet, der auch online von zu Hause aus gebucht und aufgeladen werden kann. Dann kann man am ersten Tag ohne Wartezeit an den Kassen gleich loslegen. Die Tignes-Card ist 3 Jahre gültig und kostet einmalig 10 Euro Bearbeitungsgebühr und wird einem kostenlos nach Hause geschickt. Leider wird die Tignescard durch eine neue Karte abgelöst und ist daher nicht mehr erhältlich. Zukünftig kann man die normalen Skipässe kaufen oder das neue System Ski a la Card wählen. Hier bekommt man je mehr Tage man in einer Wintersaison fährt gute Rabatte und man bezahlt auch nur die Tage, an denen man auf die Piste geht, also nicht wie üblich im Voraus, sondern nur nach Nutzung. Dafür zahlt man allerdings pro Jahr einmalig 29 € und muss sich die Karte schon vorab besorgen.

www.skipass-tignes.com
www.skialacarte.fr


Sollte die Gondelbahn zum Grande Motte auf 3.456 m noch nicht ausreichend hoch sein, dann kann man mit einem Ultraleichtflieger auch über die Berge hinweg fliegen. Gleich neben dem Einstieg zum Sessellift Grattalu gibt es eine kleine Landebahn und ein Häuschen mit 2 Ultraleicht-Fliegern. Ein 20-minütiger Rundflug kostet 80 Euro. Bei sonnigem Wetter sollte man frühzeitig einen Termin telefonisch (Mobilnummer +33 6 78 31 41 91) oder direkt vor Ort vereinbaren. Eine eigene Actioncam oder Fotoapparat darf man leider aus Sicherheitsgründen nicht mitnehmen. Für zusätzlich 40 € kann man einen Film vom Flug auf einer SD-Karte erhalten. An den Tragflächen und vor dem Sitz können GoPro Kameras installiert werden, die den Flug dann aufnehmen. Wer ein Video möchte muss dies unbedingt vor dem Abflug bekannt geben, da ansonsten keine Kameras installiert sind.

www.facebook.com/Tignesairexperience/


Eine günstige und gute Skihütte für die Mittagspause ist das Restaurant Les Marmottes im Skigebiet von Val’d Isere, unmittelbar oberhalb des Lifteinstieges zum Borsatexpress.

les-marmottes-restaurant


Ebenfalls eine sehr gute Skihütte mit super Preis-Leistungsverhältnis ist La Cascade welche sich direkt am Ende des Gletschers von Val d’Isere befindet.

la-cascade-restaurant


Eine der besten Pizzas und auch ansonsten gehobene französische Küche gibt es in dem guten Restaurant L’Armailly in Tignes Les Brevieres auf 1550 m. Die Terrasse bietet bei sonnigem Wetter viel Platz:

www.armailly.com/


Die Partyhütte auf den Bergen die seit einigen Jahren wohl am beliebtesten ist, ist La Folie Douce. Das große Restaurant mit Partyterrasse befindet sich direkt am Ende der Gondelbahn Daille, aus La Daille kommend. Bei Sonnenschein ist die Terrasse überfüllt und selbst am Berg sitzen viele im Schnee und beobachten das Spektakel.

www.lafoliedouce.com


Wer gerne unterwegs eine Frühstückspause einlegen möchte kann dies kurz vor der Schweizer Grenze im Fallerhof zu einem günstigen Preis von 11,50 Euro pro Person  machen. Bei der Rückreise gibt es auch mittags leckere Gerichte:

www.fallerhof.de


Die Vignette für die Schweiz kann man einfach bei der eFiliale der deutschen Post im Internet für 36,50 Euro (Stand 2019) bestellen:

www.efiliale.de



Der Rasthof Rose de la Broye in der Schweiz ist wirklich gut und liegt ideal für eine Pause:

www.lully01.ch/


Wer gerne auf der langen Rückreise einen Zwischenstopp einlegen möchte, dem können wir den Lac Annecy hierfür empfehlen. Der wunderschöne Bergsee liegt nur ca. 2-3 Stunden (je nach Verkehr am Samstag!) von Tignes und 120 km entfernt und bietet mit dem Ort Annecy ein tolles Ziel für einen Tagesausflug.
In Annecy gibt es eine tolle Altstadt mit vielen schönen und guten Restaurants und Bars. Am besten informiert man sich vorab schon auf der Seite des Tourismusbüros:

https://de.lac-annecy.com/


Wir hatten uns in diesem Jahr für die Zwischenübernachtung bei der Rückfahrt gegen Annecy aus den Vorjahren entschieden und wollten einen neuen Ort erkunden. Unsere Entscheidung fiel auf Evian les Bains am Genfer Sees. Der kleine Ort hat eine kleine schöne Altstadt und eine schöne Promenade am Ufer des Sees. Unser Hotel de France liegt direkt in der Fußgängerzone und ist aber auf der Rückseite auch mit dem Auto erreichbar. Die Anfahrt ist etwas kompliziert durch die kleinen Gassen und am Ende muss man durch ein öffentliches Parkhaus fahren. Aber wenn man das geschafft hat gibt es kostenlose Parkplätze direkt am Hotel. Die Zimmer waren groß und sauber und hatten alles was wir benötigten. Für die Übernachtung mit einem leckeren Frühstück am Sonntagmorgen bezahlten wir nur 32 Euro pro Person. Abends kann man sehr gut direkt gegenüber von dem Hotel im Restaurant la Pizza essen.

www.hotel-france-evian.fr
https://hotel.check24.de/
http://toller-urlaub.de

Sonntag, Januar 13, 2019

Alpendorf, St. Johann im Pongau, Österreich, 09.-13.01.2019

Daten:

Ort:          Alpendorf, St. Johann im Pongau, Österreich
Datum:     09.01. bis 13.01.2019
Airline:     Auto
Hotel:       Hotel Tannenhof **** / Acomhotel München ***

Bericht:

Wie schon in den Vorjahren starten wir die Urlaubssaison im neuen Jahr mit einem langen Wochenende von Donnerstag bis Sonntag in die Berge zum Snowboarden. Österreich hat viele schöne Skigebiete anzubieten. Nachdem es uns im Salzburger Land schon vor Jahren gut gefallen hatte, wählten wir mit Alpendorf bei St. Johann im Pongau einen Ort in einem sehr schönen und großen Skigebiet aus. Im Skiverbund Ski amade bietet das sogenannte Snow Space Salzburg viele Abfahren zwischen den Orten Flachau, Waigrain und St. Johann, die alle über Pisten und Lifte miteinander verbunden sind. So kommt man in den Genuss von 120 Pistenkilometern auf mehr als 60 Pisten und 40 top moderne Seilbahnanlagen. Wem das noch nicht reicht, der kann mit seiner Mehrtageskarte auch noch in andere Skigebiete vom Ski amade fahren. Für unsere 4 Tage waren die Berge zwischen Alpendorf und Wagrain schon ausreichend genug.

Damit wir bereits am Donnerstag die ersten Abfahrten machen konnten, buchten wir eine Zwischenübernachtung von Mittwoch auf Donnerstag in München-Haar im Acomhotel. Über check24 mit einem 10 Euro Gutschein gebucht kostete uns die Nacht mit Frühstück im 3-Sterne Hotel 50 € für das Zimmer. Die Zimmer sind komfortabel und modern eingerichtet und haben auch ein schönes Badezimmer.  Das Acomhotel liegt sehr günstig direkt an der Nähe der Autobahn A99, so dass man nicht lange durch München fahren muss. Vorteilhaft bei dem Hotel ist auch die 24h-Rezeption, da wir am Mittwoch noch arbeiten mussten und erst gegen 23 Uhr das Hotel erreichten. Kostenlose Parkplätze gibt es gleich an der Hauptstraße neben dem Hotel auf dem Seitenstreifen oder aber gegen Gebühr in der Hotelgarage.

Samstagsmorgens frühstückten wir noch in dem schönen Frühstücksraum im Erdgeschoss gemütlich. Durch die Panormaverglasung kann man zur Straße und auf die verschneiten wegen schauen. In der Nacht und am Vortag hatte es wieder ordentlich geschneit und in München lagen gut 30-40 cm Schnee. Entsprechend ging es etwas langsamer auf der A99 und der A8 Richtung Salzburg voran. Für die knapp 180 km bis nach Alpendorf hatten wir eigentlich 2 Stunden Fahrt geplant. Durch den Schnee auf der A8 und die vielen LKWs die nicht mehr weiter kamen wurde es aber nichts aus unserem Plan gegen Mittag anzukommen. Einmal mussten wir sogar 2 Stunden still auf der A8 beim Chiemsee auf die Weiterfahrt warten, nachdem ein LKW beim Überholen durch die Mittelleitplanke gefahren war. In Österreich gab es übrigens überhaupt keine Probleme mit dem Schnee und die Autobahnen waren frei vom Schnee und LKWs.

So erreichten wir zumindest sicher schließlich nach fast 6 Stunden Fahrt unser Hotel Tannenhof. Nach einem Begrüßungsgetränk konnten wir in unser Zimmer im 4. Obergeschoss mit der Nummer 445. Das Zimmer liegt direkt unter dem Dach und hat eine leichte Schräge mit Dachfenster zum Öffnen. Die Zimmer wurden renoviert und insbesondere das Badezimmer ist sehr modern mit LED und einer schönen Duschkabine ausgestattet. Im Hotel Tannenhof gibt es nur Zimmer mit Teppichboden, der aber noch sehr neu und gepflegt aussah. Nachdem wir das Gepäck in unser Zimmer geholt hatten, konnten wir den Wagen in der kostenlosen Tiefgarage vom Hotel parken. Bei den angesagten weiteren Schneefällen sehr praktisch. Durch einen langen unterirdischen Gang kommt man auch direkt wieder zum Hotel mit seinem Dorfplatz im Untergeschoss. Hier kann man abends auch alternativ zum Restaurant im Erdgeschoss essen und es gibt den Skiraum um die Ecke. Weiterhin befinden sich im Untergeschoss die Saunen, Wellnessbereich mit Massage und ein Schwimmbad.

Da wir nun am Donnerstag nicht mehr auf die Piste konnten, gönnten wir uns zumindest die kostenlose Nachmittagsjause, die täglich von 15.00 bis 17.00 Uhr allen Hotelgästen zur Verfügung steht. Hier gibt es ein warmes Gericht, verschiedene Salate und Säfte, sowie Kaffee und Kuchen/ Desserts. Die Auswahl war jeden Tag unterschiedlich und sehr umfangreich und lecker.

Nach der Stärkung gönnten wir uns als Entspannung von der langen Autofahrt Erholung in der Sauna. Besonders gut hatte uns die Blocksauna im Außenbereich gefallen. Die große Sauna hat einen großen Aufguss-Ofen und bietet Platz für ca. 20-25 Personen. Vor dem Eingang gibt es einen überdachten Bereich mit Holzbank, vielen Haken und einer Dusche. Die Dusche ist einfach super, nach der Sauna kann man sich im Schnee vor der Blockhütte abkühlen und dann gleich abduschen. Von der Dusche und Veranda aus hat man einen super Blick auf die Berge und das Tal. Zum Ausruhen muss man dann ca. 30 m bis zum Eingang in den Innenbereich gehen. In einem langen schmalen Raum befinden sich 8 bequeme Saunaliegen und eine Saftbar mit Getränken die kostenlos konsumiert werden können. Der Ruheraum war etwas klein und leider ohne Fenster, aber ansonsten ok. Im Schwimmbad gab es noch weitere 20 Liegen, allerdings durch die Kinder im Schwimmbecken auch viel Lärm. Wer im Sommer das Hotel nutzt kann natürlich auch die Liegen auf der Wiese benutzen.

Am Abend kann man dann zwischen 18:30 und 20:00 Uhr zum Abendessen gehen. Wir waren immer erst gegen 20:00 Uhr zu unserem Tisch gegangen, damit wir nach der Sauna noch etwas ausruhen konnten. Das abendliche 5-Gänge Menü war hervorragend und man konnte aus verschiedenen Vor- und Hauptspeisen wählen. Die Getränkepreise zum Essen waren auch im normalen Bereich, ein Glas Wein 4,80 Euro und eine große Flasche Mineralwasser 5,10 Euro. Das Restaurant im Erdgeschoss hat verschiedene Räume. Wir hatten einen Tisch in der Mozartstube, die überwiegend mit Tischen für 3-6 Personen eingerichtet war. An den Fenstern und auch ansonsten in allen Ecken gab es sehr schöne und aufwendige Dekorationen mit vielen echten Kerzen. Alles war sehr harmonisch und romantisch eingerichtet. Der Dorfplatz im Untergeschoss hatte uns nicht so gut gefallen, daher wählten wir immer das 5-Gänge Menü im Restaurant für unser Abendessen aus und nicht das Fondue im Restaurant am Dorfplatz.

Kommen wir aber nun zum Skigebiet. Am Freitag ging es nach einem super Frühstück in der Mozartstube in den Skikeller ins Untergeschoß und von da aus einmal quer über die Straße und schon ist man an der Talstation der 6er Gondelbahn. Wir hatten uns für 53 Euro ein Tagesticket gekauft, da die Mehrtagestickets kaum günstiger sind. 2 Tage kosten 106 Euro und erst bei 3 Tagen wir es gering günstiger. Da wir am Sonntag aber nur bis 13 Uhr fahren wollten und das Halbtagesticket 40 Euro kostet, kauften wir jeweils Tageskarten. Die Liftanlagen waren alle auf einem aktuellen Stand und gut vernetzt. Über die Lifte und Pisten kann man bequem ohne Ziehwege oder schwere Abfahrten von Alpendorf bis nach Wagrain pendeln. Auf der Talabfahrt vom Grafenberg nach Wagrain gibt es dann eine große Kabinenbahn, die einen quer über das Tal in den gegenüberliegenden Berg zu den Bergbahnen nach Flachau bringt. Diese Bahn hatten wir jedoch nicht genutzt, da wir schon mit den vielen Abfahrten zwischen Wagrain und Alpendorf zufrieden waren. Durch den vielen Neuschnee waren die Pisten in einem super Zustand. Das Skigebiet hatte uns richtig gut gefallen und bietet vielfältige Möglichkeiten zu schönen und auch langen Abfahrten und immer wieder schöne Hütten für eine Pause.  

Wer übrigens am Abreisetag noch einmal auf die Piste möchte und sich anschließend noch im Hotel duschen mag, der kann dies in der Saunalandschaft machen. Umkleidemöglichkeiten gibt es in einem Umkleideraum und frische Handtücher bekommt man natürlich auch. Die Zimmer muss man bis 11 Uhr frei machen. Wir hatten unser Gepäck einfach schon zum Auto gebracht und waren dann noch einmal auf die Skipiste bis 13 Uhr gegangen.

Zum Abschluss gönnten wir uns dann noch die Jause mit Kuchen und Kaffee im Hotel, bevor es schließlich auf die Heimreise ging. Uns hatte das Hotel Tannenhof sehr gut gefallen. Die Lage ist ausgezeichnet, das Essen ebenfalls sehr gut und die Blocksauna außen runden das perfekte Erholungsangebot noch ab. Rundum zufrieden würde ich unser Fazit nennen. Durch die günstigen Pauschalangebote von Reiseveranstaltern passt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir kommen gerne noch einmal wieder!


Tipps & Links:


Das Hotel Tannenhof ist mit seiner Klassifizierung 4 Sterne Superior und der Bezeichnung Alpines Lifestyle Hotel schon ein sehr gutes Hotel in dem kleinen Ort Alpendorf und liegt quasi direkt gegenüber von der  Gondelbahn. Die normalen Zimmer sind bei Buchung über das Hotel mit ¾-Pension dafür auch mit 149 €/Nacht pro Person auch nicht gerade günstig. Wer länger als nur ein Wochenende bleibt bekommt aber ab 3 Nächten günstigere Angebote über Reiseveranstalter. Der Preisvergleich über check24 lohnt sich also. Zusätzlich haben wir bei check24 noch einen 50 € Gutschein für die Buchung eingelöst und hierdurch 115 €/ Nacht und Person bezahlt. Kurzfristige Angebote bekommt man auch mit Glück über die Restplatzbörse online.

www.hotel-tannenhof.at
hotel.check24.de
www.restplatzboerse.at/



Infos zum Skigebiet „Best of Mountains“ mit Liftpasspreisen, Webcams, Pistenplänen  und den Schneehöhen bekommt man hier:

www.snow-space.com/de


Viele Informationen bietet auch der Tourismusverband St. Johann in Salzburg online an, so dass man sich schon zu Hause gut informieren kann:

www.sanktjohann.com/


Eine Mittagspause hatten wir im Berggasthof Höllenstein, direkt an der Skipiste der Grafenbergbahn in Waigrain gemacht. Der Gasthof bietet viel Platz im Innenraum und gutes Mittagessen zu angemessenen Preisen. Wer gerne am Berg übernachten möchte kann auch in dem Berggasthof ein Zimmer buchen und morgens nach dem Frühstück direkt mit der Talabfahrt nach Wagrain starten. Im Winter gibt es Angebote mit Halbpension und Skipass inklusive.

www.hoellenstein.at


Unsere Übernachtung am Stadtrand in München-Haar haben wir über check24 mit einem 10 Euro Gutschein gebucht. So haben wir für das sehr günstig in der Autobahnnähe gelegene Acomhotel nur 50 Euro für die Übernachtung mit Frühstücksbuffet bezahlt. Parken kann man gleich beim Hotel an der Hauptstraße kostenlos am Seitenstreifen. Die Tiefgarage vom Hotel kann man gegen Gebühr auch benutzen. Das Frühstücksbuffet am Morgen war umfangreich und lecker und der Raum im Erdgeschoss ist gemütlich mit großer Fensterfassade eingerichtet.

www.acomhotels.de