Sonntag, Juli 09, 2017

Cannobio, Lago Maggiore, Italien, 06.-09.07.2017

Daten:
Ort:            Cannobio, Lago Maggiore, Italien
Datum:      06.07. bis 09.07.2017
Airline:     Eurowings
Hotel:        Agriturismo Da Attilio **


Bericht:

Nach 2014 und 2015 zog es uns mal wieder in die Berge an dem wunderschönen Lago Maggiore nach Italien. Auf dem Berg bei Cannobio, kurz vor der schweizer Grenze, befinden sich auf knapp 900 m Seehöhe die Steinhäuser vom Agritourismo da Attila. Der ursprüngliche Bergbauernhof hat sich mittlerweile auf den Tourismus spezialisiert und noch ein weiteres Steinhaus renoviert zur Vermietung. Im Vergleich zu unserem letzten Jahr gibt es nun noch eine schöne Sonnenterrasse mit 6 Liegen und 3 Sonnenschirmen sowie eine zusätzliche kleine Frühstücksterrasse. Die Bergunterkunft liegt abseits vom Tourismus mitten im Berg und bietet ideale Voraussetzungen für Wanderungen und um einfach die Stille und die Natur und schönen Berge zu genießen.

Unseren Flug nach Mailand Malpensa hatten wir bereits im September des Vorjahres für knapp 90 Euro je Person inkl. Gepäck, Sitzplatzreservierungen, Snack und Getränken gebucht.  Für die Buchung der Unterkunft hatten gleich nach der Flugbuchung Andrea, dem Gastwirt, per E-Mail angefragt und einen guten Preis für das Appartement „Il Rustico Rosa“ erhalten. Es lohnt sich immer direkt per E-Mail anzufragen, da die Buchung über das Internet durch Gebühren teurer ist. Vom Flughafen Malpensa bis zur Unterkunft sind es ca. 90 km, für die man allerdings aufgrund der Straßen durch die Orte am See gut 1,5 Stunden einplanen sollte. Den Mietwagen hatten wir recht günstig für 108,00  € erst etwas über 1 Woche vor dem Abflug über den Vergleich von check24 gebucht. Grundsätzlich buchen wir immer nur Mietwagen mit Vollkasko ohne Selbstbeteiligung und achten weiterhin darauf, dass der lokale Vermieter im Terminal vertreten ist. Auch nach der Buchung lohnt sich ein weiterer Preisvergleich, da sich die Preise bei Mietwagen ständig ändern. So hatten wir zunächst 4 Wochen vor Abflug einen Fiat Punto für 147 Euro gebucht, den wir dann bei dem günstigeren Angebot wieder stornierten.

Kommen wir aber einmal zum Reiseverlauf. Früh morgens ging es mit dem Auto zum Park & Ride Parkplatz in Köln und von da aus dann weiter in wenigen Minuten mit der S-Bahn zum Flughafen Köln/ Bonn. Parken am Flughafen ist leider echt teuer geworden und die Bahnverbindungen nach Köln sind sehr gut und natürlich viel günstiger. Nach dem Check-Inn ging es dann auch schnell durch die Sicherheitskontrolle und ab in den Flieger nach Mailand Malpensa. Die Flugdauer beträgt gerade einmal etwas mehr als eine Stunde. Nach der Landung holten wir unsere Koffer und gingen dann zur Autovermietung im Untergeschoss. Wir hatten einen Mietwagen bei Keddy gemietet, welcher zu Europcar gehört und dort erhielten wir auch einen sehr guten und noch recht neuen Ford Fiesta.

Vom Flughafen aus geht es über die Landstraße nach Somma Lombardo wo wir in einem Supermarkt an einem Kreisverkehr noch eingekauft hatten. Da wir ja unsere Unterkunft auf dem Berg haben, ist es ratsam alles was man so in 4 Tagen benötigt vorab einzukaufen. Neben Wasser und Wein hatten wir auch etwas Brot, Käse, Schinken und Salami gekauft, um für die Wanderungen Proviant zu haben. Unterwegs stellten wir dann fest, dass es mittlerweile jede Menge Supermärkte auch noch später am See gibt. Diese sind wohl in den letzten beiden Jahren entstanden. Sogar in Cannobio gibt es gleich bei dem Sportplatz im Ort einen größeren Carrefour Supermarkt.

Unsere erste Pause am See machten wir dann am Ende des kleinen Ortes Lesa, wo wir direkt am Ufer eine Cappuccino für 1,20 Euro mit Aussicht genießen konnten.

In Stresa ist es dann schon wesentlich touristischer und in den Gassen kauften wir dann noch einen leckeren Grappa ein und gönnten uns anschließend mal wieder an der Piazza Luigi Cadorna im Restaurant „La Piazzetta“ eine leckere italienische Pizza. Anschließend ging es dann am See entlang noch einmal etwa 45 Minuten bis nach Cannobio. In Cannobio geht es dann am Ende des Ortes nach einem Campingplatz den Berg hoch über Sant’Agata zu unserem gebuchten Agritourismo da Attila. Die teilweise nicht asphaltierte Straße (nur ein kleines Teilstück nach dem Parkplatz auf der rechten Seite bei Sant’Agata) hatten wir mit unserem Fiesta  problemlos geschafft und waren dann endlich an unserem Ziel angekommen. Wir hatten wieder das gleiche Appartement wie im letzten Jahr gebucht, allerdings war der kleine Kühlschrank und Minifernseher nicht mehr da. Der Fernseher ist vollkommen egal, allerdings hatten wir Käse eingekauft, da wir dachten der Kühlschrank ist noch da. Am besten kauft man halt doch nur Sachen die ohne Kühlung ein paar Tage auskommen und außerdem verkauft unser Gastwirt ja auch selbst gemachten Ziegenkäse, was wir im nächsten Jahr auf jeden Fall dann dort kaufen werden.

Am späten Nachmittag machten wir dann bei Sonnenschein auch noch gleich unsere erste Wanderung auf den Berg Monte Giove auf 1298 m Höhe. Bei dieser Wanderung geht es über einen steinigen Fahrweg anfangs etwas steiler aber schön halb durch den  Wald und halb in sonniger Lage den Berg hinauf. An einer Wegkreuzung in der Mitte des Weges kann man dann links weiter der Fahrstraße folgen oder rechts einem schmalen Pfad folgen, der dann über viele Stufen an einer Felswand entlang recht steil aufsteigt. Der Weg ist aber recht gut mit Stahlseilen gesichert. Am Ende kommt man dann wieder auf den Fahrweg und zu einer Kreuzung mit einem Picknicktisch. Von dort aus führt ein Weg über eine Wiese die letzten Meter hoch bis zum Gipfelkreuz, von wo aus man eine super Aussicht hat. Die Wanderung ist nur ca. 4,6 km lang und man bewältigt rund 430 Höhenmeter. Wir waren mit einer Pause am Gipfelkreuz etwa 2,5 Stunden unterwegs. Anschließend gönnten wir uns den eingekauften Käse, Wurst und Wein mit Brot auf unserer schönen Terrasse mit Blick auf den See.

Am nächsten Morgen gab es bei wolkenlosem Himmel dann Frühstück auf der Terrasse am Haupthaus. Mit herrlichem Panorama und der erholsamen Ruhe auf dem Berg kann man die leckere Auswahl an hochwertigen Produkten beim Frühstück genießen. Dazu gibt es frisch zubereitete Kaffeespezialitäten nach Wunsch, Käse aus der eigenen Produktion und vieles mehr. Sehr lecker ist auch die Melone mit Schinken und der Bergjoghurt.

Dann ging es aber auch los mit unserer Wanderung. Wir hatten uns für die rund 14 km lange Rundwanderung von unserer Unterkunft in Marcalone über M. tie Pie nach Valmugiano und dann weiter bis Prati d’Agro zur Mittagspause und von dort aus zurück über S. Bartolomeo in Montibus und Cinzago sowie Sant‘ Agata nach  Marcalone entschieden. In diesem Jahr hatte der Bauernhof mit Käserei in Prati d’Agro geöffnet und wir konnten 10 verschiedene Ziegenkäse mit Wein, Brot und einem Kaffee für 15 Euro je Person verköstigen. Wirklich sehr lecker und die Aussicht von der Terrasse ist auch beeindruckend. Für die Wanderung bis zur Mittagspause benötigten wir knappe 3 Stunden. Bei den sehr freundlichen Bergbauern verweilten wir rund 1,75 Stunden und machten uns dann gut erholt wieder auf den Weg, der zunächst etwa 500 m ständig bergab über viele Stufen bis nach S. Bartolomeo in Montibus ging. Dort machten wir an dem Brunnen vor der kleinen Kirche eine weitere Pause. Im Wald unterwegs hatten wir leider vielfach mit Bremsen und Mücken unsere Probleme, am besten nimmt man vorher etwas zum einsprühen für die Waden mit. Allerdings ist der Weg durch den Wald auch im Sommer sehr angenehm zu wandern, da es recht kühl ist. In Sant‘ Agata machten wir dann noch eine weitere Pause in der Bar Vineria gleich an neben der Kirche mit einer sehr schönen Terrasse und Aussicht. Ein Glas Wein kostet hier 3,50 Euro und es gibt eine große Auswahl an Weinen. Nach dem Ort geht es dann nur noch bergauf bis zu unserer Unterkunft Agritourismo da Attila. Nach der Wanderung erholten wir uns dann schön auf der großen Terrasse zu unserem Zimmer und gönnten uns abschließend noch ein leckeres Pasta Gericht bei unseren Gastwirten.

Am Samstag wollten wir dann nach dem Frühstück auf einen Gipfel hinauf wandern. Der Monte Faierone bietet mit seinen 1706 m über Seehöhe einen phantastischen Blick über den Lago Maggiore und in die andere Richtung bis zu den hoch gelegenen  Gletschern der schweizer Berge. Bei der Wanderung kann man über Prati d‘ Agro gehen und dann zum Gipfel aufsteigen oder man geht in Richtung Monte Giove und dann von dort aus in Richtung Gipfel. Wir hatten die kürzere Variante gewählt, da wir am Tag zuvor bereits fast drei Stunden bis Prati d‘ Agro benötigten und von dort aus sind es dann auch noch einmal knappe 2 Stunden Aufstieg. So wählten wir den gleichen Weg hin und wieder zurück und machten vor dem Aufstieg noch einmal Pause an der letzten Wasserquelle in Rombagio. Dort füllten wir unsere Wasserreserven mit ca. 3,5 Liter vollständig auf. Die Menge benötigt man allerdings auch bei dem Aufstieg im Sommer bei gut 26 Grad. Der Wanderweg ist nicht besonders steil und anfangs noch schattig durch kleine Bäume. Zum Schluss wird es allerdings dann etwas steiler und vor allem gibt es keine Bäume und Schatten mehr. Dafür wird man am Gipfel mit einem super Rundum-Blick belohnt. Am Gipfel gönnten wir uns dann eine Pause mit mitgenommen Brot, Speck und Käse sowie ein paar Keksen. Unsere Wassermenge mussten wir gut rationalisieren. Nach der Pause ging es dann nur noch bergab bis wir erneut beim Brunnen in Rombagio frisches Quellwasser zur allgemeinen Erfrischung nutzten. Die Wanderung war etwa 12 km lang und es ging rund 1000 Höhenmeter hoch und wieder runter. Die Tour war wirklich sehr schön und wird von uns bei einem kommenden Urlaub auf jeden Fall wiederholt.

An unserem letzten Tag, Sonntag, machten wir nach dem Frühstück noch ein wenig Pause auf der schönen neuen Sonnenterrasse mit Liegen. Als dann allerdings die Wolken immer dichter wurden und es anfing zu regnen fuhren wir wieder den Berg runter nach Cannobio. In dem sehr schönen Ort war großer Markt und jede Menge los. Bei dem Fußballplatz kann man auf einer Wiese für 5,00 Euro Tagestarif parken. Mit etwas Glück gibt es auch einen öffentlichen Parkplatz der nur 1 Euro je Stunde kostet. Direkt neben dem Fußballplatz beginn dann der Markt der sich bis durch die Fußgängerzone am Seeufer des Ortes entlang zieht. Neben Kleidung und Schuhen gibt es vor allem auch sehr leckeren Käse, Salami und Schinken aus der Region den man an den Ständen auch überall direkt probieren kann. Nach einem kleinen Einkauf gönnten wir uns noch eine Pizza in einem der Restaurants an der Uferpromenade und anschließend machten wir uns dann auf den Rückweg in Richtung Malpensa.

Auch wenn unser Rückflug erst am Abend gegen 20 Uhr geplant war, fuhren wir bereits um 15 Uhr in Cannobio los in Richtung Flughafen, da am Sonntagabend meist viel Verkehr an der Uferstraße ist. In Lesa gönnten wir uns dann noch einmal einen günstigen Cappuccino. Kurz vor dem Flughafen tanken wir dann noch einmal unseren Mietwagen auf. Bei der Rückgabe im Parkhaus am Terminal gab es dann leider eine unangenehme Überraschung. Der Mitarbeiter von Europcar monierte, dass an der Stoßstange hinten neue Kratzer wären. Diese waren uns leider bisher nicht aufgefallen und könnten wenn nur von einem anderen Fahrzeug beim Ausparken entstanden sein. Trotz einer Diskussion und der Suche nach den Bildern, die wir von dem Auto bei der Abholung gemacht hatten, es nutze alles nichts und der Schaden wurde aufgenommen. Bei der Abholung hatten wir leider keine Bilder von der Stoßstange gemacht, da uns dort allerdings auch keine Kratzer aufgefallen waren. Der Schaden wurde dann von meiner Kreditkarte in Höhe von knapp 270 Euro abgebucht. Ich hatte den Schaden dann auch gleich check24 telefonisch gemeldet und einen Tag später noch alle Unterlagen zur Schadensregulierung eingereicht. Es gab dann noch eine Nachfrage wegen meinem Kontoauszug der Kreditkarte, aber als dieser auch vorlag ging der Antrag dann zur Prüfung. Diese kann nach erster Rückmeldung bis zu acht Wochen dauern. Sehr erfreulich war dann die Nachricht nach einer Woche, dass die Rückerstattung des Schadens in voller Höhe übernommen wurde. Auch die Bearbeitungsgebühr von 75 Euro wurde erstattet. Zumindest das Ende unseren ersten negativen Erfahrung mit einem Schaden bei einem Mietwagen verlief positiv. Nach dem Stress am Flughafen  war der Rückflug mit Eurowings, durchgeführt durch Air Berlin, angenehm und verlief fast pünktlich. Insgesamt war es in jedem Fall wieder ein tolles langes Wanderwochenende am schönen Lago Maggiore!


Tipps & Links:

Wir waren auch bereits 2014 und 2015 im Agriturismo „Da Attilio“und haben jeweils einen Bericht verfasst, den es hier als direkten Link gibt:

Cannobio Lago Maggiore 2015
Cannobio, Lago Maggiore 2014

Flüge nach Mailand Malpensa gibt es täglich mehrfach ab Düsseldorf sowie ab Köln/ Bonn. Wenn man frühzeitig bucht bekommt man den einfachen Flug bereits für 29,99 €. Wir hatten unsere Flüge ab Köln/ Bonn bereits im September des Vorjahres gebucht und für Hin- und Rückflug pro Person inkl. dem Smart-Tarif um die 90 Euro bezahlt. Beim Smart-Tarif gib es einen kleinen Snack und ein Getränk an Bord gratis, sowie ein Gepäckstück und die Sitzplatzreservierung sind inklusive. Die besten Aktionen sowie Flugplaneröffnungen erfährt man durch den Newsletter, am besten direkt auf der Seite Germanwings eintragen:

www.eurowings.com


Unser Flug ab Köln/ Bonn ging bereits früh morgens gegen 07 Uhr. Die Anbindung mit der Bahn nach Köln zum Flughafen ist sehr gut und auch früh am Morgen gibt es regelmäßige S-Bahnen. Wir hatten für nur 5,60 € je Fahrt für 2 Personen mit kostenlosem Park&Ride und der S13 den Flughafen erreicht. Das Parkhaus am Flughafen hätte uns für 4 Tage satte 59 Euro gekostet. Alle Tarife und Informationen erfährt man hier:

www.vrsinfo.de

www.koeln-bonn-airport.de



Wer zum Flughafen Mailand Malpensa fliegt kann bei gutem Wetter schon beim Anflug den großen Lago Maggiore erkennen. Mit einem Mietwagen ist man recht schnell an dem See. Nachdem wir sonst immer über das Vergleichsportal von Billiger-Mietwagen unsere Mietwagen gebucht hatten, wählten wir zum ersten Mal den Vergleich von Check24 für unsere Buchung. Check24 macht immer wieder Werbung mit 10 Euro Gutscheinen, die bei den Buchungen eingesetzt werden können. Bei den Vergleichen gibt es ebenfalls die Möglichkeit ein Auto mit vollem Versicherungsschutz und ohne Selbstbeteiligung zu wählen. Wir hatten zunächst 3 Wochen vor der Reise einen Fiat Punto für 147 € beim lokalen Vermieter Dollar gebucht. Etwas mehr als eine Woche vor der Reise gab es dann einen Ford Fiesta bei Keddy by Europcar für 108 €. Da man die Mietwagen meistens bis 24 Stunden vor Anmietung kostenlos stornieren kann, haben wir unsere erste Buchung storniert und dann die günstigere Buchung gewählt. Wichtig bei der Auswahl war für uns, dass der örtliche Vermieter im Terminal ist und seriös ist.  Das Auto war wirklich in einem sehr guten Zustand und hatte erst knapp über 34.000 km auf dem Tacho. Leider gab es bei der Rückgabe dann Probleme, da an der Stoßstange hinten kleine Kratzer festgestellt wurden. Diese waren uns nicht aufgefallen. Nach längerer Diskussion wurden diese dann protokolliert und man meinte, wir haben ja Vollkasko. Ich hatte dann direkt bei Check24 angerufen und den Schaden gemeldet. Normalerweise muss man die Polizei dazu holen wenn es einen Schaden gab, in diesem Fall gab es aber ja keinen Unfallbeteiligten, da die Kratzer vermutlich von einem anderen Fahrzeug beim Parken entstanden waren. Europcar hatte für die Kratzer 75 Euro Bearbeitungsgebühr und 175 Euro für die Kratzer von meiner Kreditkarte abgebucht. Zu Hause hatte ich dann die Bilder und Schadensmeldungen sowie meinen Kreditkartenkontoauszug zu check24 für die Rückerstattung der Kosten geschickt. Diese dauert angeblich bis zu 8 Wochen, da die Bearbeitung nicht durch check24 erfolgt sondern durch den Untervermieter, der in unserem Fall vehicle rent war. Das Ergebnis war aber erfreulicherweise bereits nach einer Woche da und die Rückerstattung des vollen Betrages für den Schaden wurde genehmigt. So verblieb unser erster Schaden an einem Mietwagen am Ende doch ohne Kosten für uns.

Bei den Angeboten sollte man immer genau hin schauen und auf die  Nebenbedingungen achten. Bei der Abholung sollte man das Auto einmal von allen Seiten detailliert fotografieren, dies kann bei einem Fall wie unserem Helfen. 

Die Mietwagen kann man am besten hier vergleichen:

mietwagen.check24.de

www.billiger-mietwagen.de


Nachdem wir bereits 2014 und 2015 eine Unterkunft in den Bergen beim Agriturismo „Da Attilio“ oberhalb vom Lago Maggiore gewählt hatten und es uns direkt so gut gefallen hatte, buchten wir diese erneut. Bei der Buchung ist es am besten einfach direkt auf die Internetseite von Andrea Piffero zu gehen und dann per E-Mail eine Anfrage abzuschicken. Über booking.com ist die Unterkunft auch zu finden, aber der Gastwirt freut sich natürlich mehr über direkte Anfragen und kann dann auch einen Rabatt gegenüber dem Preis von booking.com gewähren.
Die kleine Suite, ein kleines Steinhaus mit einem Kamin und einem Bad auf einer Empore über dem Bett hatten wir bei unserer ersten Buchung. 2015 und in diesem Jahr buchten wir wieder das größere Appartement „Il Rustico Rosa“ welches 108 Euro/ Nacht inkl. Frühstück kostet. Diese Unterkunft hat einen Wohnraum mit Kamin, einem  großen Holztisch mit 4 Stühlen, einem Sofa sowie ein eigenes Bad und einen separaten Schlafraum. Toll ist hier auch die Terrasse mit einem Steintisch und Stühlen, von wo aus man einen schönen Blick auf den See hat. Im letzten Jahr hatte dieses Appartement auch noch einen kleinen Kühlschrank, der für mitgebrachten Wein, Käse und Wasser praktisch war. Diesen gab es leider nun nicht mehr, da der Stromverbrauch vermutlich zu hoch war. Elektrischen Strom gibt es nur durch Solarzellen.

Es gibt auch noch 3 recht kleine Doppelzimmer mit Balkon und eins hat eine große Terrasse mit tollem Blick auf den See. Diese Zimmer teilen sich allerdings ein einziges Bad mit Toilette und die Betten sahen eher einfach aus. Der Preis für die DZ beträgt dazu auch immerhin 80 Euro/ Nacht.
Für die Buchung am besten direkt bei Andrea anfragen, er macht einen besseren Preis als Booking.com bei Anfrage per E-Mail:

www.agriturismomarcalone.it


Der Bergbauernhof Chindemi in Prati d’Agro bietet für 15 Euro ein leckeres Käsemenü mit 10 verschiedenen selbst hergestellten Ziegenkäse an, dazu gibt es Wein und Brot und zum Schluss einen Kaffee. Außerdem gibt es auch leckeren selbst gemachten Joghurt, Honig und Marmelade. Die Besitzer sind sehr freundlich und freuen sich über jeden Wanderer.

www.caprechindemi.it


Eine schöne Übersichtskarte über die Wanderwege gibt es hier im Internet. Die Karten von Kompass (Karte 90, Lago Maggiore für 6,95 €) sind auch sehr zu empfehlen und natürlich wesentlich detaillierter und mit Höhenlinien versehen.

www.siriobluevision.it

Sonntag, Juni 25, 2017

Vossenack, Naturpark Eifel, Deutschland, 23.-25.06.2017

Daten:
Ort:          Vossenack, Naturpark Hohes Venn - Eifel
Datum:    23.06. bis 25.06.2017
Airline:    Auto
Hotel:       Zum alten Forsthaus ****

Bericht:

Nachdem wir im letzten Jahr schöne Wanderungen in der Südeifel erlebt hatten wollten wir nun einmal in dem nördlichen Naturpark Eifel ein schönes Wanderwochenende erleben. Von Leverkusen aus benötigt man bis zu unserem Zielort Vossenack gerade einmal etwas mehr als eine Stunde. Direkt hinter der großen Stadt Düren beginnt auch schon die Eifel mit schönen Wäldern und Hügeln. Vossenack ist ein mittelgroßer Ort im Bereich Hürtgenwald. Dieser Bereich war während des 2. Weltkriegs stark umkämpft zwischen Amerikanern und Deutschen. Hier fand mit der sogenannten Allerseelenschlacht eine der verlustreichsten Schlachten des 2. Weltkrieges statt. Das Hotel Zum alten Forsthaus liegt direkt an der Hauptstraße durch den Ort und ist in der Hotelliste von dem Gutscheinanbieter Holidayplus enthalten. So wurden wir über unsere noch bis Ende dieses Jahres gültigen Gutscheine auf genau dieses Hotel aufmerksam. Wir hatten Glück und unsere Anfrage nur 1 Woche vor Anreise wurde positiv vom Hotel mit einem freien Doppelzimmer bestätig. Die Hotelgutscheine werden natürlich nicht bei hoher Auslastung angenommen, von daher muss man schon etwas flexibel sein bei der Hotel- oder Wochenendauswahl.

Die Gutscheine hatten wir bei Jochen Schweizer gekauft und dort auf der Seite kann man diese auch einlösen. Das Gute bei diesen Gutscheinen ist, dass man eine Übernachtung im Doppelzimmer fast geschenkt bekommt (nur die Kosten für den Gutschein sind zu zahlen) und dann im Hotel das Frühstück und Abendmenü kostenpflichtig konsumieren muss. Bei dem Hotel Zum alten Forsthaus kostet die Verpflegung 41,00 € je Person und Nacht für ein sehr gutes Frühstücksbuffet und ein ausgezeichnetes 4-Gänge Menü am Abend.

Das Hotel hat insgesamt 100 Betten, von denen bei unserem Besuch vielleicht 30% belegt waren. Entsprechend ruhig war es im ganzen Haus. Wir hatten ein schönes großes Doppelzimmer im ersten Obergeschoss mit einem Balkon der seitlich ins Grün zeigte. Das Zimmer war ordentlich und sauber. Die Ausstattung ist sicherlich schon einige Jahre alt, war aber soweit noch in Ordnung. Insgesamt ist das Haus von der Einrichtung etwas abgenutzt und es gibt in allen Bereichen Teppichböden, was nicht jedermanns Sache ist. Im ganzen Hotel gibt es kostenlos WLAN.

Sehr schön ist der Restaurantbereich im Erdgeschoss gestaltet. Beim Frühstück gab es ein großes Buffet. Abends wurde einem ein 4-Gänge Menü serviert, welches aus einer Suppe, anschließend einem Salat vom Buffet, einem Hauptgericht und einem Dessert zum Abschluss bestand. Das Salatbuffet war sehr umfangreich und auch die Hauptspeisen sehr lecker und schön dekorativ serviert. Insgesamt war der Service in dem Hotel sehr gut. Die Getränkepreise waren leider recht hoch, eine Karaffe mit 0,5 l Wein kostet 13,50 Euro und eine Saftschorle mit 0,4 l kostet 4,90 Euro. Ansonsten gab es aber keine Beanstandungen.

Nach unseren Wanderungen nutzen wir in dem Hotel den Spa-Bereich im Erdgeschoss. Durch das Hallenbad kommt man zum Saunabereich mit einem großen Sauna sie auch ordentlich heiß war. Für einen Aufguss gab es sogar einen fertig gemachten Eimer mit Saunaaufgussduft. Nach der Sauna gibt es einen kleinen Freiluftbereich und einen Duschbereich. Durch das Schwimmbad kommt man in einen Wintergarten mit Liegen zum Entspannen. Der Spa-Bereich insgesamt ist nett gemacht. Handtücher (normale Größe zum Duschen) bekommt man übrigens auf Nachfrage kostenlos von der Rezeption, für einen Bademantel muss man 5 Euro Gebühr zahlen.

Am Samstag wanderten wir nach dem Frühstück vom Hotel los über den 4-Täler-Weg. Dafür mussten wir von der Hauptstraße zunächst in den Ort hinunter wandern und dann links abbiegen und 3 Parkplätze überqueren. In diesem Bereich gab es kaum eine Ausschilderung, anschließend wurde diese aber besser und an alle Wegkreuzungen gab es Schilder mit der Kennzeichnung des Wanderweges. Durch den Wald ging es gleichmäßig langsam bergab bis zu einer Straße, die man nur wenige Meter nutzen muss, bevor es wieder auf einen Wanderweg abgeht. Nach etwas mehr als 2 Stunden erreichten wir dann die Mestrenger Mühle und kehrten dort zum Mittagessen ein. Das Essen war sehr lecken und getrunken hatten wir auch reichlich, da wir ohne Rucksack und Verpflegung unterwegs waren. Nach der Mühle wechselten wir dann den Wanderweg von Nr. 56 (4-Täler-Weg) auf die Nr. 66, den Kall Trail. Direkt nahe der Mühle überquerten wie erneut die Kallbrücke mit dem Gedenkstein an die Schlacht von 1944. Über einen ansteigenden Weg geht es dann zu einer Panzerkette, die mitten auf dem Weg kaum zu übersehen ist. Weiter bergauf kommt man zu einem schönen Aussichtspunkt mit einer Sitzbank. Hier kehrten wir dann wieder um und wanderten den Kall-Trail zurück bis nach Vossenack. Insgesamt waren wir mit Pausen etwa 6 Stunden für die knapp 17 km lange Strecke unterwegs.

Zum Abschluss unseres Wochenendes fuhren wir am Sonntag in das sehr schöne alte Städtchen Monschau. Hier kauften wir als erstes in der historischen Senfmühle leckeren Senf ein. Ein Besuch lohnt sich wirklich, es gibt viele sehr leckere Senfsorten zum Probieren und auch ansonsten noch viele andere Leckereien. Von der Senfmühle aus ist es noch ca. 1 km bis zum Ortsanfang des alten Stadtkerns. Parken muss man am Rand in einem Parkhaus oder am Straßenrand. Die Parkgebühren sind leider mit 2,00 € je Stunde nicht gerade günstig. In dem Ort kann man schön eine Runde spazieren und von der Haller-Ruine hat man einen sehr schönen Überblick von oben auf die alten Häuser.

Nach unserem Besuch in Monschau fuhren wir noch zum Adventure Golf nach Simonskall. Neben dem Landhotel Kallbach liegt diese schöne Golfanlage für Jedermann. Im Grund ist die Anlage eine größere Art Minigolf mit Naturrasen und Hindernissen aus Wasser, Sand und Steinen. Die 18-Loch Anlage ist sehr gepflegt und mach richtig viel Spaß. Nach der Spielrunde gönnten wir uns zum Abschluss vor der Heimfahrt noch eine leckere Waffel und einen Kaffee.


Tipps & Links:

Die Buchung des Hotelarrangements erfolgte über 2 Gutscheine von Jochen Schweizer aus der Gutscheinbox „Kurzurlaub“. Die Gutscheine sind eigentlich von Connex und können über deren Buchungssystem eingelöst werden. Da es bei Jochen Schweizer regelmäßig Gutscheincodes für 10 € oder 20 € gibt hatten wir letztlich für die reine Zimmerbuchung nur 10 €/ Nacht im DZ für 2 Personen bezahlt. Hinzu kommen der Mindestkonsum von Frühstück und Abendessen, was im Hotel Zum alten Forsthaus 41,00 € für Frühstück und 4-Gänge Abendmenü je  Person und Nacht ausmachte. Einfach mal die Angebote und vielen Hotels in der Hotelliste durchsuchen oder gleich Zum alten Forsthaus klicken:

www.zum-alten-forsthaus.de/

www.jochen-schweizer.de


Die Ort Vossenack gehört zur Nationalparkgemeinde Hürtgenwald. Der Internetauftritt ist sehr umfangreich und es gibt viele Informationen:

www.huertgenwald.de/de/


Die Wanderwege im Bereich Hürtgenwald sind auf der Internetseite des Rureifel-Tourismusbüros gut beschrieben. Teilweise gibt es die Wanderrouten, Wanderkarten sowie Broschüren zum Download.

www.rureifel-tourismus.de/


Bei verschiedenen Wanderungen ab Vossenack kommt man an der schönen alten Mestrenger Mühle mit Biergarten vorbei, wo man sehr gut einkehren kann. Die Preise sind zwar eher etwas teurer, allerdings ist das Essen lecker und der Service sehr gut.

www.mestrenger-muehle.de/


Ein tolles Erlebnis ist das Adventure Golf in Kallbach, nur wenige Kilometer von Vossenack entfernt. Hier kann man auf Kunstrasen um Hindernisse wie Wasser, Sand und Felsen den Golfball zum Zielloch schlagen. Die 18-Loch Anlage ist für jedermann geeignet und macht richtig Spaß. Eine Runde spielen kostet 7,50 €:

www.eifelgolf.com/


Das schöne alte Städtchen Monschau sollte man auf jeden Fall besuchen, hier gibt es nicht nur den schönen alten Stadtkern mit Restaurants und Cafes sondern auch die alte Senfmühle mit köstlichen handwerklich hergestellten Senfsorten die man auch alle Probieren kann.

www.senfmuehle.de

www.monschau.de


Der sogenannte Kall Trail (Wanderweg Nr. 66) ist ein geschichtsträchtiger Wanderweg dessen Wegführung die Amerikaner im Herbst 1944 für den Durchbruch ins Rheinland wählten. Die 8,5 km lange Strecke hat 2 stärke Steigungen. Auf der Strecke kommt man an mehreren Stellen mit noch sichtbarem geschichtlichem Hintergrund vorbei. Sehr interessant hierzu sind die Videos auf youtube, die genau zum Wanderweg die Geschichte aus dem 2. Weltkrieg beschreiben. Da die Videos überwiegend aus Tonmaterial bestehen, kann man diese auch herunter laden und dann unterwegs bei der Wanderung mit einem MP3-Player hören. Auf dem Wanderweg ist überwiegend nur sehr schlechtes Handynetz, so dass man von unterwegs die Videos nicht laden kann.

Kall-Trail.pdf

hwww.ich-geh-wandern.de/kall-trail-eifel



Sonntag, Juni 11, 2017

Kriopigi, Thessaloniki, Griechenland, 04.-11.06.2017

Daten:
Ort:            Kriopigi, Thessaloniki, Griechenland
Datum:      04. bis 11.06.2017
Airline:      Eurowings
Hotel:        Kassandra Palace ****

Bericht:

Nachdem wir im Mai 2015 und 2016 bereits einen schöne Urlaub auf der griechischen Halbinsel Kassandra verbrachten buchten wir erneut für eine Woche das schöne Hotel Kassandra Palace in Kriopigi. Allerdings wählen wir in diesem Jahr als Reisemonat den Juni, da wir im letzten Jahr viel Pech mit dem Wetter in Mai hatten. Diese Überlegung war genau richtig, denn auch in 2017 gab es im Mai sehr viele Regentage und kühleres Wetter. Anfang Juni jedoch gab es viel Sonnenschein und wir hatten eine Woche lang tolles Wetter mit 26-27 Grad Luft- und 21 Grad Wassertemperatur im Meer. Das Hotel bietet übrigens Platz für rund 500 Gäste. Bei unserer Ankunft waren etwa 50 bis 100 Gäste im Hotel und alles war noch sehr ruhig. Zum Ende der Woche waren es dann schon 300 Gäste und man merkte doch deutlich, dass besonders in dem Restaurant mehr los war und man beim Frühstück dann auch beispielsweise auf den Kaffee oder frisches Besteck etwas warten musste. Trotz der vielen Gäste zum Ende unserer Woche gab es aber keine Platzprobleme, auch nicht am Sandstrand, wo es immer noch ausreichend freie Sonnenliegen gab.

Unser Flug buchten wir frühzeitig bei der Flugplaneröffnung von Eurowings und das Hotel wieder direkt über unseren Kontakt zum Hotel per E-Mail. Alles lief problemlos und am Ende buchten wir sogar noch einmal 4 Tage vor Abflug einen supergünstigen Mietwagen für nur 39 Euro die Woche. Wir dachten da gibt es einen Trick, aber den gab es nicht. Der Mietwagen war damit deutlich günstiger als unser Parkplatz am Flughafen Düsseldorf, für den wir 59 € für die Woche zahlten.

Kommen wir aber einmal zur eigentlichen Reise. Unser Abflug in Düsseldorf war um genau 07:00 Uhr, also direkt nach dem Ende des Nachtflugverbotes in Düsseldorf. Dann startet eine Maschine nach der nächsten, entsprechend voll war der Andrang am Check-Inn von Eurowings. Eine lange Schlange von weit über 100 Menschen wartete auf den Check-Inn an mehreren Schaltern. Hier sollte man 30 Minuten Wartezeit einplanen. Der Sicherheitscheck am Flughafen war dann die nächste Hürde an der man sich anstellen musste. Aufgrund dieser Wartezeiten waren wir frühzeitig mit dem Auto zum Flughafen gefahren. Der Flug mit Eurowings war jedenfalls anschließend sehr gut und pünktlich nach etwas mehr als 2 Stunden in Thessaloniki gelandet.

Am Flughafen wartete dann schon ein Fahrer für unseren Mietwagen auf uns mit Namensschild und er brachte uns dann zu unserem Mietwagen, mit dem wir noch zur Mietwagenstation, die nur ca. 1-2 km entfernt vom Terminal entfernt liegt, fuhren. An der Straße (Thessalonikis - Peraias) mit der Ampelkreuzung vor der Zufahrt zum Terminal gibt es Tankstellen und die ganzen Autovermietungen liegen dort an beiden Straßenseiten. Unser lokaler Vermieter Dirent a car ist eher klein und hatte nur wenige Autos auf dem Hof stehen. In dem Büro musste ich noch kurz meinen Voucher und die Papiere wie Führerschein, Ausweis und Kreditkarte vorzeigen und dann bekamen wir den Wagen. Das Auto war soweit ok, hatte allerdings an allen Seite kleinere Kratzer. Diese wurden aufgeschrieben und ich hatte mir eine unterschriebene Kopie von diesem Zettel geben lassen. Dies sollte man auf jeden Fall immer machen, damit man bei der Abgabe nicht für alte Kratzer zahlen soll. Mit einem Opel Astra der erst knappe 55.000 km gelaufen war ging es dann über die Autobahn zur Halbinsel Kassandra. Unterwegs kauften wir noch ein paar Getränke und Snacks in einem Supermarkt an der Straße ein. Am frühen Mittag legten wir auf der Fahrt zum Hotel Kassandra Palace dann eine weitere Pause in Afytos, dem schönsten und ältestem Ort auf Kassandra, ein. In der schönen Taverne direkt am Strand mit Blick auf die Bucht gab es dann ein leckeres Mittagessen.
Nach der Pause ging es dann weiter zu unserem Hotel, wo wir bereits erwartet und sehr freundlich empfangen wurden. In diesem Jahr bekamen wir das Zimmer Nr. 260, welches wirklich ideal im 2. OG mit direktem Meerblick liegt.  Auf dem Zimmer stand dann auch noch eine Flasche Wein zur Begrüßung. Es war einfach wieder schön hier zu sein. Nach dem Auspacken ging es dann auch gleich an den Hotelstrand wo kostenlose Sonnenliegen und Schirme zur Verfügung stehen. Die Strandbar hatte auch geöffnet und wir gönnten uns einen Frappe für 3,50 Euro.

Am Abend gab es dann ein sehr leckeres griechisches Buffet im Hauptrestaurant und natürlich gönnten wir uns auch eine Flasche Hauswein für 15 Euro. Unser Kellner Pantelis war auch wieder da und begrüßte uns gleich herzlich und freute ich, dass wir wieder da waren. Da er früher einmal in Deutschland gearbeitet hatte spricht er perfekt deutsch. Zum Abschluss des ersten Tages gab es dann noch einen italienischen Cappuccino mit Gebäck an der Lobby Bar für 4 Euro.

Am nächsten Morgen ging es erst einmal für 1,5 km Bahnen ziehen in den Pool, der mitten in der Grünanlage bestehend aus Palmen liegt. Das Wasser im Pool war ganz angenehm warm durch das sonnige Wetter der letzten Tage. Nach dem Sport gab es auf der Terrasse des Hauptrestaurants dann ein leckeres Frühstück. Die Auswahl beim Frühstück ist sehr gut und alles schmeckt lecker. Es gibt auch immer frisches Obst.

Im Vergleich zum Vorjahr blieben wir in diesem Jahr doch überwiegend im Hotel und am Hotelstrand, da es uns dort sehr gut gefiel und das Wetter zum Sonnenbaden am Strand und faulenzen perfekt war. Die Lufttemperaturen waren noch ganz angenehm mit 27-28 Grad und das Meer erwärmte sich an der Oberfläche bis auf 24 Grad und tiefer waren es auch noch immerhin 21 Grad warm. Ideale Voraussetzungen also.

An einem Spätnachmittag spielen wir auf dem Tenniscourt, der hinter dem Parkplatz auf der Rückseite des Hotels liegt eine Runde Tennis. Der Platz ist gratis und man muss nur etwas bezahlen, wenn man später am Abend bei Flutlicht spielen möchte. An der Rezeption kann man sogar Tennisschläger und Bälle ausleihen.

An einem Tag machten wir einen Ausflug an den Koursaros Beach im Süden der Halbinsel. Die Bucht liegt direkt am der alten ursprünglichen Hotelanlage des Xenia Golden Beach Hotels. In der Bucht sind sehr viele Sonnenliegen und Schirme von verschiedenen Beachbars. Wir hatten uns für die ruhigste Variante ganz am Rand der Bucht zu den Bootsstegen hin entschieden. Dort sind nur 2 Reihen mit Liegen und der Abstand der Liegen ist doppelt so groß wie bei den anderen Beachbars mitten in der Bucht. Für 2 Liegen mit Sonnenschirm zahlt man hier 5,00 €. Bei anderen Beachbars, beispielsweise bei der Koursaros Beach Bar zahlt man nichts, muss dafür aber Getränke zu überteuerten Preisen bestellen.

Einen weiteren Ausflug machten wir nach Kallithea, dem nächsten größeren Ort nach Kriopigi. Dort besuchten wir zunächst die Ausgrabungsstätte des Tempels von Ammon Zeus, welche direkt am Meer liegt. Der Zugang ist am besten über den Strand zu erreichen, wenn man bei dem gleichnamigen Hotel parkt. Die Besichtigung der kleinen Ausgrabungsstätte ist kostenlos. Nach der Besichtigung gingen wir dann noch durch die Fußgängerzone von Kallithea, wo es viele Souvenirläden und Bars sowie Restaurants gibt.

An unserem letzten Tag gab es gegen 6.30 Uhr noch ein letztes Frühstück bevor es wieder zurück in Richtung Flughafen von Thessaloniki ging. Da unser Abflug bereits gegen 09.40 Uhr planmäßig starten sollte mussten wir leider so früh aufbrechen und konnten auch keine Pause zwischendurch machen. Kurz vor dem Flughafen an der großen Ampelkreuzung tankten wir dann noch unseren Mietwagen wieder auf. Die Mietwagen Rückgabe verlief ebenso schnell und problemlos wie die Abholung.  Nach einer sehr erholsamen und sonnigen Woche ging es dann leider wieder zurück mit Eurowings nach Düsseldorf.


Tipps & Links:

Unsere Reiseberichte von 2015 und 2016 bieten noch weitere Informationen und Bilder aus der Gegend:

Kriopigi Griechenland 2016
Kriopigi Griechenland 2015

Unseren Flug für Juni 2017 hatten wir frühzeitig bereits am 01. September 2016 bei Erscheinen des neuen Flugplanes über Eurowings gebucht. In unserem Fall war der Flug ab Düsseldorf günstiger als der ab Köln/ Bonn. Obwohl wir so früh buchten waren die Preise bereits recht teuer. Für unseren Hin- und Rückflug im Smart-Tarif inkl. 1 Koffer mit 23 kg, Sitzplatzreservierungen am Notausgang sowie einem kleinen Snack und Getränk hatten wir pro Person 189 Euro bezahlt. Allerdings waren wir auch in der Pfingstwoche geflogen, wo die Preise allgemein teurer als beispielsweise noch im Mai sind. Der Flug sollte wie im letzten Jahr durch SunExpress Deutschland durchgeführt werden. Dies änderte sich allerdings noch einmal auf Eurowings direkt und eine etwa 30 Minuten spätere Uhrzeit beim Abflug. Zusätzlich konnte ich noch 30 kg Tauchgepäck kostenlos mitnehmen, da ich den Flug mit meiner VISA-Card von Eurowingscard bezahlte hatte. Am besten wird man über den Newsletter von Eurowings über günstige Flüge informiert:

www.eurowings.de


Unser Abflug ab Düsseldorf war bereits um 7:00 Uhr, so dass wir uns für eine Anreise zum Flughafen mit dem Auto entschlossen. Für die Zeit beim Check-Inn muss man morgens in Düsseldorf gut 30 Minuten Wartezeit einplanen, hinzu kommt dann noch die Zeit bei der Sicherheit. Wir buchten nur eine Woche vor unserem Abflug noch einen Parkplatz auf P23, der sich fußläufig in der Nähe des Terminals befindet. Durch die kurzfristige Buchung zahlten wir 59 € für die Woche, was für einen offenen Parkplatz ziemlich teuer ist. Wer mehrere Wochen im Voraus bucht kann auch Parkplätze ab 29 € reservieren.

www.parkvogel.de
www.dus.com


Das Hotel Kassandra Palace ist eine sehr schöne mittelgroße Hotelanlage direkt am Meer mit eigenem Strandabschnitt mit kostenlosen Liegen und Sonnenschirmen, einem 25 m Sportschwimmbecken und weiteren Vorzügen. Das Hauptrestaurant bietet einen schönen Blick in den großen sehr gepflegten Palmengarten. Hier gibt es das Frühstück und Abendessen jeweils in Buffetform. Mittags kann man in dem Restaurant unterhalb des Pools a la Card etwas bestellen oder auch sich an der Strandbar einen Snack servieren lassen. Bei der Buchung sollte man ein Deluxe-Zimmer wählen und nicht Eco-Zimmer. Diese sind neu renoviert und sehr schön eingerichtet und liegen besser im Haupthaus. Wir hatten das Zimmer 260, welches einen Balkon mit sehr schönen Meerblick hat. Gebucht hatten wir wieder direkt bei dem Hotel, wo man den besten Preis bekommt, wenn man die Vergleichsangebote von Neckermann und Co. Nennt. In diesem Jahr zahlten wir pro Person und Nacht 40 € für das Zimmer mit Halbpension. Im letzten Jahr in der Eröffnungswoche waren es sogar nur 31 Euro. Der E-Mail-Kontakt mit dem Hotel läuft über die Adresse: reservations@kassandra-palace.gr.

www.kassandra-palace.com


Für unsere Fahrt vom Flughafen Thessaloniki zum Hotel auf der Halbinsel Kassandra buchen wir immer einen Mietwagen. Den Mietwagen hatten wir frühzeitig 6 Monate im Voraus über das Vergleichsportal von billiger-mietwagen gebucht. Der Anbieter Car del mar war mit dem lokalen Anbieter SurPrice car rentals mit 162 Euro für einen Fiat Punto zu diesem Zeitpunkt am günstigsten. Ich hatte noch mehrfach später die Preise verglichen, jedoch wurden die Mietwagen immer nur noch teurer. 4 Tage vor Abflug gab es dann auf dem Vergleichsportal mit dem Anbieter Autoescape und dem lokalen Vermieter IFS einen Ford Focus für gerade einmal 39 Euro für eine Woche, inkl. Versicherungen ohne Selbstbeteiligung! Ich hatte also die alte Buchung storniert und dieses sehr günstige Angebot gebucht. Aufgrund des günstigen Preises rechnete ich mich einer Masche, wie man noch Geld von uns bekommen kann. Allerdings waren wir sehr überrascht, dass alles problemlos lief, von der Übernahme bis zur Abgabe des Mietwagens. In jedem Fall sollte man sich frühzeitig einen Mietwagen sichern, dann aber immer mal wieder eine neue Anfrage starten und die Preise neu vergleichen. Es gibt sehr viel Bewegung auf dem Markt bei Mietwagen. Wichtig ist, dass man bei der Übernahme des Mietwagens alles dokumentiert und sich Beschädigungen am Auto schriftlich bestätigen lässt und selbst Bilder von dem Auto macht. Ebenfalls sehr wichtig sind Kreditkarten, die auf den Fahrer ausgestellt sind und ausreichend gedeckt sind, dabei zu haben. Die Höhe der Kaution sollte mit dem Kreditrahmen der Karte zusammen passen, ansonsten gibt es Probleme bei der Abholung des Autos. 

Am besten vergleicht man im Internet die Angebote hier und beachtet dann die sehr guten und ausführlichen Hinweise von billiger-mietwagen, die man zur Buchung erhält:

www.billiger-mietwagen.de


Wer sich über die Halbinsel Kassandra im schönen Gebiet Chalkidiki, Griechenland vorab etwas informieren möchte kann dies neben den Informationen aus einem Reiseführer wie dem Marco Polo Chalkidiki den es in der 11. Auflage von 2015 für 11,90 Euro gibt auch im Internet versuchen, beispielweise hier:

www.halkidiki.com
http://gohalkidiki.com


An alle die ein wenig griechische Kultur besichtigen möchten können wir einen Besuch der kleinen aber schönen Ausgrabungsstätte des Tempels von Ammon Zeus in Kalithea direkt am Meer machen. Man kann am Strand bei dem gleichnamigen Hotel Ammon Zeus kostenlos parken und dann zu Fuß am Strand entlang zum Eingang der Anlage laufen. Der Eintritt ist kostenlos und dienstags bis sonntags zwischen 08:30 und 15:00 Uhr möglich:

visitkassandra.com